{"id":277,"date":"2013-03-19T00:00:09","date_gmt":"2013-03-18T23:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.rentenreform-alternative.de\/?p=277"},"modified":"2016-06-30T10:02:32","modified_gmt":"2016-06-30T09:02:32","slug":"rettungspaket-fuer-zypern-staatsgeheimnis-bankenrettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/rettungspaket-fuer-zypern-staatsgeheimnis-bankenrettung\/","title":{"rendered":"Rettungspaket f\u00fcr Zypern? &#8211; Staatsgeheimnis Bankenrettung"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem 10 Milliarden EU-Rettungspaket (zus\u00e4tzlich zu bereits ausgezahlten 9,4 Milliarden Liquidit\u00e4tskrediten, &#8222;Emergency Liquidity Assistance&#8220; (ELA), <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zyperns-Banken-nutzen-Notkredite-article9939426.html\" target=\"_blank\">gedeckt durch die EZB<\/a>) \u00a0f\u00fcr Zypern wird endlich \u00f6ffentlich einger\u00e4umt, dass die EU-Rettungsschirmgelder nicht Zypern und seinen B\u00fcrgern zukommen, sondern zur &#8222;Bankenrettung&#8220; verwendet werden. Im Juni 2012 hatte Zypern einen Hilfsantrag bei der EU und IWF gestellt, weil es bei der St\u00fctzung seiner Banken finanziell am Ende ist.<br \/>\nUm &#8222;Bankenrettung&#8220; ging es auch bei fr\u00fcheren Rettungspaketen, ob Irland, Spanien, Portugal oder Griechenland. Auch dort wurden mit Hilfe des EU-Rettungsschirm-Kredits alle ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubiger bedingungslos freigekauft, obwohl sie einfach nur schlecht investiert hatten.<br \/>\nUnd selbst f\u00fcr Griechenland kamen aus dem Euro-Rettungsschirm wieder j\u00fcngst 20 Milliarden Euro, um die Banken zu stabilisieren, ohne dass nur einmal gefragt wurde, bei wem diese Banken verschuldet sind.<br \/>\nJetzt aber in Zypern, wo <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/zyperns-bankenkrise-wahlkampf-als-chance\/7614178.html\" target=\"_blank\">vermeintlich nur das Geld russischer Gro\u00dfanleger<\/a> auf dem Spiel steht, will man hart bleiben. (Nun aber nicht nur die relevanten Gro\u00dfanleger an ihren Verlusten beteiligen, sondern &#8211; ich fasse es nicht &#8211; \u00a0<a title=\"Streit \u00fcber Zwangsabgabe Zyperns Banken bleiben bis Dienstag geschlossen  20.3.13, S\u00fcdd\" href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuer-auf-bankkonten-zyperns-parlament-will-zwangsabgabe-verhindern-1.1627980\" target=\"_blank\">hatte die Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF Freitagnacht in Br\u00fcssel ausgehandelt<\/a>, die gar nicht beteiligten zyprischen kleinen Sparer f\u00fcr diese Spekulationsverluste zu schr\u00f6pfen).<br \/>\nDer emp\u00f6rende Versuch die kleinen Leute Zyperns\u00a0f\u00fcr die gro\u00dfen Spekulanten zahlen zu lassen darf nicht davon ablenken, dass all die Rettungsschirm-Milliarden nicht Irland oder Spanien oder Griechenland,\u00a0sondern \u00fcber die verschuldeten Banken (Bankenrettung)\u00a0die verm\u00f6genden Gro\u00dfanleger erhalten.<\/p>\n<table border=\"1\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"1209\"><strong>&#8222;Bankenrettung&#8220; bedeutet konkret, dass die *Gl\u00e4ubiger dieser Banken mit EU-Rettungsschirmgeldern ausbezahlt werden, anstatt sie die eingegangenen Risiken selber tragen zu lassen.<br \/>\n<\/strong>*Gro\u00dfanleger hoch spekulativer Investments, Geldanlagen von mindestens 100.000 Euro.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><br \/>\nWer sind die Gl\u00e4ubiger hoch spekulativer Anlagen?\u00a0 &#8211;<br \/>\n<\/strong>.\u00a0\u00a0<strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Staatsgeheimnis Bankenrettung<\/strong><br \/>\nWerden die Krisenl\u00e4nder Irland, Spanien, Portugal und andere von Deutschland gerettet? Eine Recherche in ganz Europa zeigt auf: Die Rettungs-Milliarden aus Steuergeldern ersetzen \u00fcberwiegend die Verluste von reichen Anlegern, treffender Spekulanten. Verheimlicht wird der skrupellose Mi\u00dfbrauch von Regierungen und Zentralbanken gleicherma\u00dfen.<br \/>\nDas dunkelste Kapitel der Euro-Krise:<br \/>\nSchon in mindestens 52 F\u00e4llen haben Europas Regierungen von Insolvenz bedrohte Banken mit Staatsgeld gest\u00fctzt und deren Kreditgeber so vor Verlusten bewahrt. Aber nicht alle Staaten konnten sich das auch leisten. Darum mussten sich Irland, Spanien, Griechenland und Portugal gut 150 Milliarden Euro beim Rettungsschirm der Euro-Zone und dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) leihen, um insolvente Banken zahlungsf\u00e4hig zu halten. In Zypern soll demn\u00e4chst ein Notkredit \u00fcber noch einmal bis zu zehn Milliarden Euro dem gleichen Zweck dienen.<br \/>\nWer sind die Gl\u00e4ubiger, die ausbezahlt werden?<br \/>\nWarum m\u00fcssen sie nirgendwo selbst die Verluste aus ihren Fehlinvestitionen tragen, so wie es sonst bei jedem anderen Pleiteunternehmen \u00fcblich ist? Wer diese Fragen in Europa stellt, erf\u00e4hrt erstaunliches: Beteiligte Banker in London sagen vereinbarte Termine unter falschen Vorw\u00e4nden kurzfristig ab. Aufsichtsbeh\u00f6rden von Dublin bis Athen erkl\u00e4ren sich f\u00fcr nicht zust\u00e4ndig. Fachleute ohne direkte Verantwortung sprechen aus Angst um ihren Job nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Und gleich, ob bei den Finanzministern in Irland, Spanien oder Deutschland, ob bei der EU-Kommission in Br\u00fcssel oder der EZB\u00a0in Frankfurt: Als handele es sich um ein Staatsgeheimnis, verweigern alle Verantwortlichen\u00a0 konkrete Ausk\u00fcnfte. Die Identit\u00e4t der \u201ebondholder\u201c sei \u201enicht zu ermitteln\u201c, behauptet Irlands Finanzminister Michael Noonan. Dies sei \u201ekeine wichtige Information\u201c, meint sein spanischer Amtskollege Luis de Guindos. Dabei handele es sich um \u201eGesch\u00e4ftsgeheimnisse\u201c, konstatiert EZB-Direktor J\u00f6rg Asmussen. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble h\u00e4lt schon die Frage f\u00fcr abwegig &#8230;<br \/>\nBeispiel Irland.<br \/>\nEs geht nicht um die Rettung des &#8222;EU-Schulden-Landes&#8220;, es geht um die Rettung der Banken, hoch spekulativer Investments von\u00a0Gro\u00dfanlegern. Ohne zu ahnen, um wie viel Geld es geht, erteilte Irlands Regierung nach dem Finanz-Crash im September 2008 \u00a0f\u00fcr zwei Jahre eine Garantie f\u00fcr alle Schulden irischer Banken. Im Herbst 2010 nun droht diese Zahlungspflicht f\u00fcr die mittlerweile verstaatlichten Banken, die irische Staatskasse zu sprengen, allein Anglo Irish 47 Milliarden Euro. Warum sollen die Steuerzahler diese Bankschulden bezahlen, obwohl doch die Anleger\/Gl\u00e4ubiger einfach schlecht investiert haben?<br \/>\nFinanzminister Lenihan: Die Papiere w\u00fcrden anonym gehandelt, die Besitzer seien nicht bekannt. Den Gegenbeweis liefert Paul Staines&#8217;s im Oktober 2010 ver\u00f6ffentlichte Liste, sie \u00a0reicht vom deutschen Allianz-Konzern \u00fcber Goldman Sachs bis zur franz\u00f6sischen Societ\u00e9 Generale \u2013 allesamt Verwalter des Verm\u00f6gens betuchter Anleger.<br \/>\n<span style=\"color: #008000;\">(<em>Anmerkung K.A.: Die <\/em><a style=\"color: #008000;\" href=\"http:\/\/www.blicklog.com\/2010\/11\/19\/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen\/\" target=\"_blank\"><em>Forderungen ausl\u00e4ndischer Geldgeber gegen\u00fcber dem Staat Irland<\/em><\/a><em>, den irischen Banken und Unternehmen belaufen sich laut FAZ, die sich auf die BIZ bezieht, auf 731 Milliarden US-Dollar. Darunter britische Banken: 149 Milliarden US-Dollar, deutsche Institute: 138 Milliarden US-Dollar, US-Gl\u00e4ubiger: 69 Milliarden US-Dollar, Belgien: 54 Milliarden US-Dollar, Frankreich: 50 Milliarden US-Dollar.<\/em>)<\/span><br \/>\nEZB-Chef Trichet fordert jedoch von Irland alle Bankanleihen zu bedienen und presst dem irischen Staat Schulden von \u00fcber 100 Milliarden Euro auf, die zuvor private Banken bei privaten Investoren gemacht hatten. Die vermeintliche Rettung Irlands m\u00fcndet in ein Erpressungsprogramm f\u00fcr Banken und Kapitalanleger, deren Fehlinvestitionen allein die irischen Steuerb\u00fcrger tragen sollen.<br \/>\nSpaniens Krise ist ein europ\u00e4isches Gemeinschaftsprojekt.<br \/>\nDie Euro-Einf\u00fchrung im Jahr 2000 bescherte auch Spanien (wie u.a. Portugal, Irland, Griechenland, Italien) niedrige Zinsen wie nie zuvor und so trieben sie ihr Land in einen Immobilienrausch auf Pump. Auch der iberische Baurausch war ein europ\u00e4isches Gemeinschaftsprojekt.<br \/>\nAls die Blase 2009 platzt, wird der Finanzsektor mit 20 Milliarden Steuer-Euro umgebaut. Die ausl\u00e4ndischen Investoren \u00fcber einen Schuldenschnitt an den Kosten ihrer Fehlinvestments zu beteiligen, ist kein Thema: Keine Bank soll abgewickelt werden, kein Gl\u00e4ubiger sein Geld verlieren&#8230; Steuerb\u00fcrger sollen die Verluste ersetzen. Daf\u00fcr wird beim ESM ein Notkredit von 100 Milliarden Euro beantragt, der wird prompt gew\u00e4hrt&#8230;<br \/>\nKeiner fragt, bei wem die iberischen Banker ihre vielen Schulden eigentlich haben. Das\u00a0 \u201eInternational Financial Review\u201c schreibt \u00fcber 40 Milliarden Euro Au\u00dfenst\u00e4nde deutscher Banken bei spanischen Geldh\u00e4usern. Anwalt Moreno reicht Klage ein. Er fordert die Offenlegung der Zahlungsverpflichtungen. Aber die Regierung Spaniens verbietet dem Gericht die Einsicht in die B\u00fccher: Die Geheimhaltung ist das wichtigste Mittel der Bankenretter. Sie verhindert damit, dass \u00fcberhaupt gepr\u00fcft wird die Gl\u00e4ubiger an den Kosten der Bankensanierung zu beteiligen. Keiner will die Haftung der Investoren durchsetzen. Auch in Griechenland und\u00a0 Portugal sind die Gl\u00e4ubiger der dortigen Banken gerettet worden.<br \/>\nSt\u00fctzung der Banken in Zypern<br \/>\nZur St\u00fctzung der Banken in Zypern fordern einige Regierungen in diesem Fall, wo es um das Geld russischer Anleger geht, erstmals eine Beteiligung der Gl\u00e4ubiger. Vermutlich zu sp\u00e4t. Viele Gro\u00dfanleger haben ihr Geld bereits abgezogen. F\u00fcr die Verluste ist wiederum die EZB mit \u00fcber zehn Milliarden Euro \u201eLiquidit\u00e4tskrediten\u201c eingesprungen&#8230;<\/p>\n<p>Siehe auch:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/staatsgeheimnis-bankenrettung-trailer--7322750.html\" target=\"_blank\">Staatsgeheimnis Bankenrettung<\/a>\u00a0 <em>ArteVideo, 26.2.2013\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\">nicht mehr verf\u00fcgbar<br \/>\n<\/span><\/em>50 Mrd in Griechenland, 70\u00a0Mrd in Irland, 40\u00a0Mrd in Spanien &#8211; ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu st\u00fctzen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldh\u00e4usern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Beg\u00fcnstigten?<br \/>\nHarald Schumann: Staatsgeheimnis Bankenrettung<strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><br \/>\n<strong><a style=\"text-align: left;\" title=\"Staatsgeheimnis Bankenrettung - ARTE  54 Min. Autor: H. Schumann\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=l9sfqDd5PV8\" target=\"_blank\">Video auf YouTube<\/a><\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em><a title=\"Tagesspiegel, 24.02.2013\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/eurokrise-staatsgeheimnis-bankenrettung\/v_print\/7826402.html?p=\" target=\"_blank\">&#8222;Staatsgeheimnis Bankenrettung Tagesspiegel&#8220;<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><strong><br \/>\nHintergrundinformationen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/merkels-krisenpolitik-nie-ein-wort-ueber-die-kollektive-verantwortung\/6797148.html\" target=\"_blank\"><strong>Merkels Krisenpolitik &#8211; Nie ein Wort \u00fcber die kollektive Verantwortung<br \/>\n<\/strong><\/a>Tagesspiegel. 26.6.2012, von Harald Schumann. Seit Jahren heizt die Bundesregierung mit Schuldzuweisungen quer durch Europa die anti-europ\u00e4ische Ressentiments an. Ein paar ehrliche Worte w\u00fcrden Europa &#8211; und Angela Merkel &#8211; gut tun. Griechenland st\u00fcrzt in den wirtschaftlichen Abgrund. Portugal und Irland sind auf dem Weg in die Verarmung. Spanien droht der Bankenkollaps und ganz Europa steht vor einer schweren Rezession. So ist nicht mehr zu leugnen, dass die von der Regierung Merkel verfochtene Politik der Krisenbek\u00e4mpfung per \u201eHaushaltsdisziplin\u201c gescheitert ist &#8230;<\/p>\n<p><strong>Staatsgeheimnis Bankenrettung, Juan Morenos Klage<br \/>\n<\/strong>Februar 2013. Moreno, ein junger Anwalt, reicht Klage gegen die staatliche St\u00fctzung des spanischen Sparkassenkonzerns Bankia ein und fordert die Offenlegung der Daten \u00fcber deren Zahlungsverpflichtungen. Aber die spanische Regierung Rajoy verbietet selbst dem Gericht die Einsicht in die B\u00fccher.<br \/>\nSiehe auch\u00a0\u00a0 <a title=\"Juan Morenos Klage\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/staatsgeheimnis-bankenrettung-fordert-die-daten-\/v_print\/7826400.html?p=\" target=\"_blank\">Fordert die Daten! \u2013 Juan Morenos Klage<\/a><\/p>\n<p><a title=\"Zum \u00d6ffnen anklicken\" href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuer-auf-bankkonten-zyperns-parlament-will-zwangsabgabe-verhindern-1.1627980\" target=\"_blank\"><strong>Steuer auf Bankkonten Zyperns Parlament will Zwangsabgabe verhindern<\/strong><\/a><strong><br \/>\n<\/strong>S\u00fcdd. Zeitung. Dienstag, 19. M\u00e4rz 2013. Die Euro-Finanzminister haben sich Montagnacht bereiterkl\u00e4rt, Ausnahmen von der Zwangsabgabe f\u00fcr Kleinsparer zu akzeptieren&#8230;<br \/>\nDas zyprische Parlament wird nach Aussagen des Regierungssprechers der geforderten Abgabe auf Bankeinlagen nicht zustimmen &#8230;<br \/>\nSiehe auch <a title=\"Spiegel, 19.3.13\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-chef-gabriel-gibt-merkel-schuld-an-zypern-chaos-a-889734.html\" target=\"_blank\">SPD-Chef Gabriel: &#8222;Zypern-Desaster tr\u00e4gt Merkels Handschrift&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a title=\"Zum \u00d6ffnen anklicken\" href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zyperns-Banken-nutzen-Notkredite-article9939426.html\" target=\"_blank\"><strong>Zyperns Banken nutzen Notkredite &#8211; Duldung durch EZB<\/strong><\/a><br \/>\nn-tv, 14.1.2013. Die internationalen Hilfen f\u00fcr Zypern lassen auf sich warten. Die Banken des Landes brauchen aber dringend Geld. Die Notenbank in Nikosia springt erst einmal ein und vergibt Notkredite an die Institute. &#8230;<br \/>\nZyperns Zentralbank ist bei der Vergabe der Notkredite allerdings auf die Duldung der EZB angewiesen, die bei der Ela-Vergabe ein Veto-Recht hat. &#8222;Damit werden aber die Risiken der Bankenfinanzierung auf die Steuerzahler in Europa umverteilt.&#8220; &#8230;<\/p>\n<p><a title=\"Zum \u00d6ffnen anklicken\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article113680491\/In-Zypern-ist-das-Geld-der-Millionaere-in-Gefahr.html%20\" target=\"_blank\"><strong>Bankenkrise &#8211; In Zypern ist das Geld der Million\u00e4re in Gefahr<\/strong><\/a><strong><br \/>\n<\/strong>Die Welt, 16.02.13. Von Matthias Brendel, Sebastian Jost. Das Euro-Mitglied Zypern soll Hilfe bekommen, sonst sei ganz Europa in Gefahr \u2013 hei\u00dft es. Dabei w\u00fcrde eine Pleite der Banken auf der Insel haupts\u00e4chlich deren reiche Kunden treffen. &#8230;<br \/>\nWie viel Gefahr kann von einem Land mit nicht einmal einer Million Einwohner ausgehen, auf das nur 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung im Euro-Raum entfallen? &#8230;<\/p>\n<p><a title=\"Zum \u00d6ffnen anklicken\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/zyperns-bankenkrise-wahlkampf-als-chance\/7614178.html\" target=\"_blank\"><strong>Zyperns Bankenkrise &#8211; Wahlkampf als Chance<\/strong><\/a><br \/>\nTagesspiegel. 11.1.2013. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn in der Debatte um m\u00f6gliche Zypern-Hilfen nun endlich die Auseinandersetzung damit beginnt, welche Interessen mit der Euro-Rettung eigentlich bedient werden, meint unser Autor Harald Schumann. Da will die Regierung in Nikosia sich doch tats\u00e4chlich 17,5 Milliarden Euro beim gemeinschaftlichen Rettungsfonds ESM leihen, um die aufgebl\u00e4hten Banken des Ministaats vor dem Zusammenbruch zu bewahren&#8230;<br \/>\nDabei waren alle anderen Rettungskredite f\u00fcr Euro-Staaten mit maroden Banken schon genauso fragw\u00fcrdig. &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blicklog.com\/2010\/11\/19\/irische-schuldenkrise-spannende-debatte-ber-beteiligung-der-glubiger-an-staatsinsolvenzen\/\" target=\"_blank\"><strong>Irische Schuldenkrise: Deutsche Banken geh\u00f6ren wieder zu den Hauptgl\u00e4ubigern und wehren sich gegen Staatsinsolvenz 2010<br \/>\n<\/strong><\/a>blicklog.com, Dirk Elsner. 19.11.2010. Das Bedrohungsszenario einer Pleite Irlands betrifft also vor allem die Banken. Die Forderungen ausl\u00e4ndischer Geldgeber gegen\u00fcber dem Staat Irland, den irischen Banken und Unternehmen belaufen sich laut FAZ, die sich auf die BIZ bezieht, auf 731 Milliarden US-Dollar. Darunter britische Banken: 149 Milliarden US-Dollar, deutsche Institute: 138 Milliarden US-Dollar, US-Gl\u00e4ubiger: 69 Milliarden US-Dollar, Belgien: 54 Milliarden US-Dollar, Frankreich: 50 Milliarden US-Dollar&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem 10 Milliarden EU-Rettungspaket (zus\u00e4tzlich zu bereits ausgezahlten 9,4 Milliarden Liquidit\u00e4tskrediten, &#8222;Emergency Liquidity Assistance&#8220; (ELA), gedeckt durch die EZB) \u00a0f\u00fcr Zypern wird endlich \u00f6ffentlich einger\u00e4umt, dass die EU-Rettungsschirmgelder nicht Zypern und seinen B\u00fcrgern zukommen, sondern zur &#8222;Bankenrettung&#8220; verwendet werden. &hellip; <a href=\"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/rettungspaket-fuer-zypern-staatsgeheimnis-bankenrettung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,3,82,81,219,287,286,288],"tags":[62,293,291,292],"class_list":["post-277","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-esm","category-eu-rettungsschirm","category-eu-schuldenkrise","category-ezb","category-rettungspaket-zypern","category-staatsgeheimnis-bankenrettung","category-zwangsabgabe-fuer-kleinsparer-rettungsschirm","tag-bankenrettung","tag-eu-rettungsschirm-fuer-banken-und-spekulanten","tag-staatsgeheimnis-bankenrettung","tag-zypern"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=277"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":897,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277\/revisions\/897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}