{"id":663,"date":"2015-09-24T14:15:49","date_gmt":"2015-09-24T13:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.rentenreform-alternative.de\/?p=663"},"modified":"2016-06-07T17:05:10","modified_gmt":"2016-06-07T16:05:10","slug":"fluchtursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/fluchtursachen\/","title":{"rendered":"Fluchtursachen"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag ist eine Erg\u00e4nzung zum Artikel &#8222;<a title=\"Fakten gegen Volksverdummung\" href=\"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/fluchtursachen-beseitigen\/\" target=\"_blank\">Fluchtursachen beseitigen<\/a>&#8220;<br \/>\nIch m\u00f6chte mit dieser Auswahl auch \u00e4lterer Beitr\u00e4ge deutlicher machen, dass die wesentlichen Fluchtursachen auch vor f\u00fcnfzehn Jahren bereits lange bekannt waren und \u00f6ffentlich angeprangert wurden. Sie wurden schon damals von den Mainstream-Medien und der Politik hartn\u00e4ckig ignoriert. Dass diese Fluchtursachen nicht kurzfristig zu beseitigen sind ist eine Binsenweisheit.<br \/>\nSie dient lediglich als Ausrede in all den Jahrzehnten konkret nichts unternommen zu haben gegen diese <strong>Hauptursachen: <\/strong><br \/>\n<strong>Ausbeutung durch multinationale Konzerne und<br \/>\nmit Waffengewalt (Kriege) erschlossene bzw. beherrschte globale Wirtschaftsm\u00e4rkte durch die unterst\u00fctzende Politik.<\/strong><br \/>\nIhre Opfer sind L\u00e4nder und deren Einwohner, die von den Konzernen &#8211; oft gemeinsam mit den lokalen korrupten Herrschern &#8211; ausgebeutet werden. Tod, Elend, Hunger, Vertreibung und Ungerechtigkeit &#8211; besonders bei der Teilhabe &#8211; werden f\u00fcr satte Gewinne in Kauf genommen.<br \/>\nHiermit hat jede\/r Gelegenheit sich anhand der Fluchtursachen-Beitr\u00e4ge eine eigene Meinung zu bilden, anstatt sich von der politisch manipulierten Fl\u00fcchtlingsdiskussion in die Irre f\u00fchren zu lassen. Weder Auffanglager vor Ort noch die gemeinsame Aufnahmebereitschaft aller EU-L\u00e4nder k\u00f6nnen allen 60 Millionen Fl\u00fcchtlingen dauerhaft helfen. Es ist unverzichtbar darauf zu dr\u00e4ngen, dass die genannten Hauptursachen beseitigt werden.<\/p>\n<p><strong>Informationen \u00fcber\u00a0Fluchtursachen in Kurzfassung<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>\u00dcbersicht der Fluchtursachen-Beitr\u00e4ge<\/strong><br \/>\n<a href=\"#Neue\">Neue und alte Fluchtursachen &#8211; Th.Gebauer, 9\/2006<\/a><br \/>\n<a href=\"#Weltmacht\">Weltmacht IWF \u2013 Chronik eines Raubzugs &#8211; E. Wolff, 9\/2014<\/a><br \/>\n<a href=\"#60_Jahre\">60 J &#8230; Unterst\u00fctzung von Diktaturen durch Weltbank und IWF attac<\/a><br \/>\n<a href=\"#IWF\">IWF und Weltbank &#8211; Anspruch und Wirklichkeit &#8211; Th.Betz, 2002<\/a><br \/>\n<a href=\"#Internationaler\">Internationaler W\u00e4hrungsfonds &#8211; Bewertung auf Wikipedia<\/a><br \/>\n<a href=\"#USA\">USA &#8211; Diktator der Welt? DIE ZEIT, 2\/2003<\/a><br \/>\n<a href=\"#Die\">Die milit\u00e4rische US-Interventionspolitik &#8211; Dr.P.Becker, 12\/2000<\/a><br \/>\n<a href=\"#Fl\u00fcchtlingskrise\">Fl\u00fcchtlingskrise &#8222;&#8230; USA in die Pflicht nehmen&#8220; &#8211; 9\/2015, M.L\u00fcders<\/a><br \/>\n<a href=\"#US-Interventionen\">US-Interventionen im Ausland (1823-3\/2004) &#8211; Uni-Protokolle<\/a><br \/>\n<a href=\"#Liste\">Liste der US-Milit\u00e4roperationen &#8211; Wikipedia, 1775-10\/2014<\/a><br \/>\n<a href=\"#Amerikas\">Amerikas Schattenkrieger: Wie uns &#8230; &#8211; E.C.Schweitzer,6\/2014<\/a><br \/>\n<a href=\"#CIA\">CIA und USA &#8211; Rudolf Sponsel, Sgipt<\/a><br \/>\n<a href=\"#Washingtons\">Washingtons S\u00f6ldner &#8211; Verdeckte US-Interv&#8230; &#8211; K.Vo\u00df, 3\/2014<\/a><br \/>\n<a href=\"#\u00dcber\">\u00dcber Fluchtursachen wird kaum berichtet \u2013 aber&#8230; &#8211; S.Schiffer, 9\/2015<\/a><br \/>\n<a href=\"#UN\">UN: Gigantische Verluste drohen &#8211; Viele Millionen fliehen&#8230; ntv, 9\/2015<\/a><br \/>\n<a href=\"#Hungrig\">Hungrig nach Profit &#8211; Wem dient die\u00a0deutsche Entwicklungshilfe? ard, 9\/2015<\/a><br \/>\n<a href=\"#Kann\">Kann \u00f6kologischer Landbau die Welt ern\u00e4hren? &#8211; B\u00d6LW, 2011<\/a><br \/>\n<a href=\"#B\u00d6LW\">Bio kann die Welt ern\u00e4hren &#8211; B\u00d6LW, 16.10.2011<\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<a id=\"Neue\"><\/a><a id=\"Neue\"><\/a><a id=\"Neue\"><\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Neue und alte Fluchtursachen &#8211; Pro Asyl<\/strong><br \/>\nRede von <a title=\"Thomas Gebauer Wikipedia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Gebauer_%28Psychologe%29&gt; medico international&lt;https:\/\/www.medico.de\/\" target=\"_blank\">Thomas Gebauer<\/a> Evangelische Akademie Tutzing 8.-10. Sep. 2006<br \/>\n\u201eKein Ort. Nirgends\u201c 20 Jahre PRO ASYL<br \/>\nRede-Ausz\u00fcge:<br \/>\nDie Gr\u00fcnde, die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen, sind vielf\u00e4ltig. Oft sind\u00a0sie auf komplexe Weise miteinander verbunden. Ob Menschen aufgrund von Krieg oder\u00a0Umweltkatastrophen fliehen oder einfach nur auf der Suche nach Lebensumst\u00e4nden sind, die das \u00dcberleben garantieren, ist nicht immer klar zu unterscheiden. Weder mit dem Begriff des \u201epolitischen Fl\u00fcchtlings\u201c, noch mit dem des \u201eWirtschaftsfl\u00fcchtlings\u201c kommt man heutzutage sehr weit. Beiden Fl\u00fcchtlingsgruppen gemeinsam aber ist der Anspruch auf \u00dcberleben, weshalb man wohl eher von \u201e\u00dcberlebensfl\u00fcchtlingen\u201c sprechen sollte. Der Begriff \u201eWirtschaftsfl\u00fcchtling\u201c suggeriert, es ginge den Menschen um Gewinn; es geht aber \u00a0nicht um Gewinn, sondern um \u00dcberleben. Wer seine Exstenz sichern will, ist kein Schmarotzer, sondern klagt nur sein Recht auf Leben ein.<br \/>\nAus menschenrechtlicher Perspektive ist zwischen den verschiedenen Fluchtmotiven eh kein Unterschied zu machen. Auch wenn die Politik gar nicht gerne daran erinnert werden will, hei\u00dft es in der Pr\u00e4ambel der beiden gro\u00dfen Menschenrechtspakte von 1966, der \u201eKonvention \u00fcber die politischen und Freiheitsrechte\u201c und der \u201eKonvention \u00fcber die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte\u201c, dass beide \u00dcbereink\u00fcnfte unteilbar sind und nur gemeinsam verwirklicht werden k\u00f6nnen. Aus diesem Blickwinkel ist es v\u00f6llig unerheblich, ob jemand flieht, weil er politisch verfolgt wird oder vom Hungertod bedroht ist. Moralisch wie\u00a0v\u00f6lkerrechtlich ist Fl\u00fcchtlingen, egal ob sie politisches Asyl begehren oder ihre wirtschaftliche Existenz sichern wollen, Schutz zu gew\u00e4hren.<br \/>\nFlucht im Kontext der Globalisierung<br \/>\nDie Fluchtgr\u00fcnde, die Menschen angeben, m\u00f6gen verschieden sein, &#8211; sie haben dennoch einen gemeinsamen Hintergrund. Wer genauer hinsieht, wird feststellen, dass die katastrophale Entwicklung, die die Welt in den\u00a0letzten Jahrzehnten genommen hat, nicht vom Himmel gefallen ist, sondern das Resultat einer bewussten Strategie ist. Die Rede ist von dem, was wir Globalisierung nennen, und das \u2013 von allem Euphemismen befreit \u2013 nicht\u00a0anderes als die globale Entfesselung des Kapitalismus meint.<br \/>\nBekanntlich hat sich die Globalisierung in zwei gegenl\u00e4ufigen Bewegungen vollzogen: sie hat einerseits die Welt in einem globalen System integriert und damit erstmals die M\u00f6glichkeit weltgesellschaftliche Ver\u00adh\u00e4ltnisse aufscheinen lassen, und sie hat andererseits gro\u00dfe Teilen der Weltbev\u00f6lkerung \u00f6konomisch ausgegrenzt, zu Verlierer gemacht, f\u00fcr die es in den weltwirtschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen keinen Platz mehr zu geben\u00a0scheint. \u201eRedundant People\u201c werden die Verlierer im Englischen genannt: \u00fcberfl\u00fcssige Menschen.<br \/>\nDie Ausgrenzung von Menschen ist \u00fcbrigens weder ein Betriebsunfall, noch mit besonderer\u00a0Heimt\u00fccke verbunden. Es geh\u00f6rt zur inneren Logik der neoliberalen Umgestaltung der Welt, dass Menschen\u00a0\u00fcberfl\u00fcssig werden. Sie sind das Ergebnis \u00f6konomischer Verh\u00e4ltnisse, die gezielt Ungleichheit produzieren und f\u00fcr die Vernichtung von Lebensgrundlagen sorgen.<br \/>\nUngleichheit<br \/>\nBleiben wir zun\u00e4chst bei der Ungleichheit, die sowohl zwischen Nord und S\u00fcd, als auch \u00a0innerhalb der einzelnen L\u00e4nder w\u00e4chst.<br \/>\nEinige Zahlen m\u00f6gen dies verdeutlichen: &#8211; 2,8 Milliarden Menschen f\u00fchren heute einen schier hoffnungslosen \u00dcberlebenskampf mit weniger als zwei Dollar am Tag. Zwar ist die Weltwirtschaft seit 1950 um das Siebenfache\u00a0angewachsen, doch sind es immer weniger Menschen, die von ihrem Ertrag profitieren. 3 Mrd. Menschen, d.h. die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung haben zusammen ein geringeres Einkommen als die 400 reichsten Familien.<br \/>\nZahlen, wie diese, k\u00f6nnen nicht ann\u00e4hrend das Elend beschreiben, das hinter ihnen steht.<br \/>\nUnd weil vieles daraufhin deutet, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander gehen wird, bleibt f\u00fcr Millionen und Abermillionen Menschen Europa auch k\u00fcnftig die letzte Hoffnung, mag es sich noch\u00a0so sehr abschotten.<br \/>\nVernichtung von Lebensgrundlagen<br \/>\nKommen wir zum zweiten gro\u00dfen Komplex: der Vernichtung von Lebensgrundlagen. Dort, wo der Schatten der Ausgrenzung hinf\u00e4llt,<br \/>\nwo extreme Auslandsverschuldung, Kreditauflagen und aufgezwungene Budgetk\u00fcrzungen die Institutionen des Staates derart ausgeh\u00f6hlt haben, dass von Staatlichkeit nicht eigentlich mehr die Rede sein kann,<br \/>\nwo die Mittel, die eigentlich f\u00fcr Bildung, Gesundheit und Sozialpolitik notwendig w\u00e4ren, in den Schuldendienst gehen oder in korrupten Strukturen versickern,<br \/>\nwo internationale Fangflotten die heimischen K\u00fcsten leer fischen und der Raubbau an nat\u00fcrlichen Ressourcen keiner Kontrolle mehr unterliegt,<br \/>\nwo illegaler Holzeinschlag den Treibhauseffekt beg\u00fcnstigt und anstelle von<br \/>\nGrundnahrungsmittel Drogen angebaut werden,<br \/>\nwo Elend, Gleichg\u00fcltigkeit und Perspektivlosigkeit herrschen und sich die Eliten mit Hilfe von Klientelismus, Patronagewesen oder Populismus an der Macht halten,<br \/>\nwo das Entstehen von Warlordismus, feudaler Herrschaftsverh\u00e4ltnisse und Diktaturen beg\u00fcnstigt wird,<br \/>\ndort verlieren die Menschen ihre Lebensgrundlagen und dort w\u00e4chst auch die Bereitschaft, sich anderswo auf der Welt nach Zukunft umzuschauen.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Politiker verweisen gerne darauf, dass die Probleme Afrikas nur in Afrika selbst zu l\u00f6sen seien. Ohne Frage: repressive und korrupte Regime, die sich \u00fcber die Verfolgung von Minderheiten und\u00a0politisch Andersdenkenden an der Macht halten, sind immer zun\u00e4chst ein Problem der jeweiligen L\u00e4nder selbst. Und doch ist nur zu gut belegt, dass Diktaturen und Korruption insbesondere dort gedeihen, wo\u00a0Rohstoffreichtum das Entstehen von Renten\u00f6konomien beg\u00fcnstigt und die heimische Wirtschaft mit den subventionierten \u00d6konomien im Ausland nicht mithalten kann. In beiden F\u00e4llen ist das Ausland beteiligt, tr\u00e4gt auch\u00a0Europa Verantwortung. Politische Verfolgung ist auch das Ergebnis internationaler wirtschaftlicher Verflechtungen; ihr vorbeugen zu wollen, w\u00fcrde zu allererst gerechte Wirtschaftsbeziehungen erfordern.<br \/>\nDiejenigen, die es sich dann leisten k\u00f6nnen, f\u00fcr Fl\u00fcge, gef\u00e4lschte Visa und all die anderen Transferkosten aufzukommen, wagen schlie\u00dflich den Sprung in die erhoffte moderne Welt &#8211; und begeben sich dabei\u00a0nicht selten in die H\u00e4nde von Menschenschmugglern. Experten gehen davon aus, dass der Schmuggel mit Migranten inzwischen eintr\u00e4glicher ist als der Handel mit Drogen. Zu den Profiteuren des Menschenschmuggels\u00a0geh\u00f6ren freilich auch die reichen Industriel\u00e4nder selbst. Darin unterscheidet sich Menschenschmuggel in nichts von dem verdeckten Handel mit illegal eingeschlagenem Holz, mit Blutdiamanten und all den anderen Sph\u00e4ren\u00a0der globalen Schattenwirtschaft. Es wird angenommen, dass beispielsweise Frankreich ein Drittel seiner Autobahnen mit irregul\u00e4ren Arbeitskr\u00e4ften gebaut hat. In Italien soll der Anteil, den \u201eIllegale\u201c an der Erwirtschaftung\u00a0des Bruttosozialproduktes haben, zwischen 20 \u2013 30 Prozent liegen. Und so ist es auch die Nachfrage nach billigen und schutzlosen Arbeitskr\u00e4ften, das Interesse an Lohndumping und der Aush\u00f6hlung des Arbeitsrechts, das\u00a0zur \u201eirregul\u00e4re Migration\u201c in die Global Cities des Nordens f\u00fchrt und den Menschenschmuggel in Gang h\u00e4lt.<br \/>\nFlucht als Ausdruck einer \u201eGlobalisierung von unten\u201c<br \/>\nDie Menschen in den Herkunftsl\u00e4ndern wissen \u00fcbrigens sehr genau, dass es die globalen Verh\u00e4ltnisse sind, die jederzeit, ob mittel- oder unmittelbar, \u00fcber Erhalt und Vernichtung der eigenen Lebensgrundlagen entscheiden\u00a0k\u00f6nnen. Viele Familien, Clans und D\u00f6rfer setzen deshalb auf eine Diversifizierung der Eink\u00fcnfte. Zur Maximierung der \u00dcberlebenschancen werden gezielt Familienmitglieder auf die Welt verteilt. Zukunftssicherung ist das\u00a0Ziel, und so dr\u00fcckt sich in der weltweiten Migration eben nicht nur Ungleichheit und die Vernichtung von Lebensgrundlagen aus, sondern auch die Hoffnung auf Zukunft, der Anspruch auf \u00dcberleben, das Streben nach einer &#8222;Globalisierung von unten\u201c.<br \/>\nIII. Sicherheitsimperialismus<br \/>\nEs ist diese \u201eGlobalisierung von unten\u201c, die den Sicherheitspolitikern des Nordens ein Dorn im Auge ist. Unbedingt wollen sie das, was au\u00dfer Kontrolle zu geraten droht, wieder kontrollierbar machen. Und damit sind wir\u00a0bei einem weiteren schillernden Begriff angekommen: dem der<br \/>\nFluchtursachenbek\u00e4mpfung.<br \/>\nVieles deutet darauf hin, dass es im Kern dessen, was heute Fluchtursachenbek\u00e4mpfung genannt wird, nicht eigentlich um\u00a0Vorbeugung, also um die Schaffung von menschengerechten Lebensbedingungen geht, sondern nur um die Fr\u00fcherkennung von Fehlentwicklungen, um diese m\u00f6glichst rasch so lenken zu k\u00f6nnen, dass sie nicht weiter st\u00f6ren.<br \/>\nNicht die Schaffung von menschengerechten Lebensverh\u00e4ltnissen ist das Ziel, sondern die Absicherung des herrschenden Status quo und der damit einhergehenden Privilegien.<\/p>\n<p>Alles Bem\u00fchens der wohlhabenden L\u00e4nder\u00a0um eine neue Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik scheint mir von der ganz profanen Frage angetrieben zu werden, n\u00e4mlich wie man sich diejenigen, f\u00fcr die es in den profitablen Zonen der Welt keinen Platz zu geben scheint, vom\u00a0Leib halten kann.<br \/>\nUnd dabei sind offenbar alle Mittel recht: milit\u00e4rische wie politische, technische wie soziale. Meist ist es ein Mix aus unterschiedlichen Interventionsformen, wobei es \u2013 wie Sie am Beispiel Afghanistan sehen k\u00f6nnen &#8211; zur\u00a0Verwischung der Grenze zwischen Milit\u00e4r- und Hilfseins\u00e4tzen kommt.<br \/>\nMilit\u00e4risch-sicherheitspolitische Interventionen<br \/>\nBleiben wir zun\u00e4chst bei den milit\u00e4rischen bzw. sicherheitspolitischen Ma\u00dfnahmen, die sich h\u00e4ufig mit universeller Menschenrechtsrhetorik maskieren, aber im Grunde nur eine partikulare Sicherheit, die der reichen L\u00e4nder,\u00a0im Auge haben. V\u00f6llig unverbl\u00fcmt gestand das der ehemalige Bundesverteidigungsminister Struck ein, als er bekannte, dass am Hindukusch die Sicherheit Deutschland verteidigt werde.<br \/>\nTats\u00e4chlich geht es in dem Krieg gegen den Terror nicht alleine um die Bek\u00e4mpfung terroristischer Akteure. Mehr noch geht es um die Durchsetzung eines von den m\u00e4chtigen Staaten kontrollierten globalen\u00a0Gewaltmonopols, das keinen Widerspruch mehr duldet und alle Entwicklungen, die als Bedrohung des herrschenden Status Quo verstanden werden k\u00f6nnen, pr\u00e4ventiv verhindert bzw. bek\u00e4mpft.<br \/>\nSelektive Sicherheitsstrategien<br \/>\nDie Auffanglager, die in nordafrikanischen L\u00e4ndern f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge errichtet werden, m\u00f6gen Begr\u00fc\u00dfungszentren, Service Center, oder sonst wie genannt werden, sie antworten nicht auf die politischen und sozialen Rechte\u00a0von Fl\u00fcchtlingen, sondern sichern alleine die Interessen Europas, mithin einem Teil der rentablen Sph\u00e4ren dieser Welt.<br \/>\nNat\u00fcrlich stellt sich die Frage, warum eine solche Politik \u00fcberhaupt auf gesellschaftliche Akzeptanz trifft? Ganz sicher spielen hier Feindbilder und Ressentiments eine gro\u00dfe Rolle, und ganz sicher auch die Angst vor eigener\u00a0Deklassierung, die nicht von der Hand zu weisen ist. Es kommt aber noch etwas hinzu, das ich einen gesellschaftlichen Revanchismus nennen m\u00f6chte. Tr\u00e4ger dieses Revanchismus sind jene globalen Mittelschichten, die in\u00a0gro\u00dfer Selbstzufriedenheit den eigenen lifestyle feiern, auch wenn dieser nur auf Kosten anderer realisiert werden kann. Es geh\u00f6rt zur neoliberalen Ideologie, dass jeder f\u00fcr sich selbst verantwortlich ist, die Verlierer also\u00a0selbst schuld sind Sie haben\u2019s halt nicht gepackt, und nun st\u00f6ren sie, gelten als Bedrohungspotential, gegen das man sich wehrhaft absichern muss.<br \/>\nNeue Techniken<br \/>\nSchon jetzt wird f\u00fcr Grenzkontrollen deutlich mehr Geld ausgegeben als f\u00fcr Integration. Satellitengest\u00fctzte \u00dcberwachungssysteme sichern die K\u00fcsten Europas, High-Tech Z\u00e4une die Grenze zwischen Mexiko und den USA.<br \/>\nMilit\u00e4rs r\u00fcsten sich f\u00fcr neue Eins\u00e4tze, die intern \u201eMilitary Action Other Than War\u201c genannt werden. Dabei sind auch neue Waffen in der Entwicklung. Beispielsweise die sogenannten \u201eNicht-t\u00f6dlicher Waffen\u201c, die \u2013 so die\u00a0m\u00f6glichen Einsatzszenarien in den Planungsunterlagen &#8211; die Kontrolle von Hungerrevolten, die Eind\u00e4mmung von Fl\u00fcchtlingsbewegungen, die Verhinderung von Massendemonstrationen und alle anderen Akte von\u00a0Widerstand erm\u00f6glichen sollen&#8230;<\/p>\n<p>Eine kritische Betrachtung des Umgangs mit Flucht und Migration w\u00e4re unvollst\u00e4ndig, wenn nicht der Blick auch auf die Rolle von Hilfsorganisationen fiele. Seit langem warnt medico davor, dass Hilfe, vor allem die\u00a0sogenannte humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr sicherheitspolitische Strategien missbraucht werden kann und beispielsweise die vorgelagerte Kontrolle von Fluchtbewegungen, das \u201ewar-housing\u201c, wie manche sagen, beg\u00fcnstigt. &#8230; Derart\u00a0kann Hilfe zur Verhinderung von Flucht beitragen, sie kann aber auch das Gegenteil, n\u00e4mlich das Leben in Fl\u00fcchtlingslagern in Permanenz sichern. Denken Sie an die Fl\u00fcchtlingslager der Sahrauis in der Westsahara, die seit\u00a0bald 30 Jahren unver\u00e4ndert existieren. Hier sorgt eine effiziente, wesentlich aus Br\u00fcssel finanzierte Hilfe daf\u00fcr, dass eine politische L\u00f6sung, die l\u00e4ngst anst\u00fcnde, immer wieder aufgeschoben werden kann.<br \/>\nAuf diese Weise tr\u00e4gt Hilfe auch zur \u00dcberwindung von politischen Legitimationsdefiziten bei. Man hilft, und das ist die Antwort.<br \/>\n<strong>Eine Welt, die in M\u00e4chtige und Ohnm\u00e4chtige, in Privilegierte und Gedem\u00fctigte, in Reiche und Arme gespalten ist, mag Widerspruch hervorrufen.<\/strong><br \/>\n<strong> Eine Welt, die nur Helfer und Hilfsbed\u00fcrftige kennt, wirkt das schon fast wieder beruhigend.<\/strong><br \/>\nLetztlich k\u00f6nnen die humanit\u00e4ren Organisationen, die heute mehr und mehr zu den \u00fcbernationalen Organen aufr\u00fccken, das menschliche Leben nur noch in der Figur des nackten Lebens erfassen und unterhalten deshalb\u00a0gegen ihre Absicht eine geheime Solidarit\u00e4t mit den Kr\u00e4ften, die sie bek\u00e4mpfen sollten.\u201c\u00a0Und diese Kr\u00e4fte sind nicht irgendwelche geheimnisvollen M\u00e4chte, sondern haben Namen und Adresse. Es handelt sich beispielsweise um die Br\u00fcssler EU-Kommission, die mit der fortgesetzten Zahlung von\u00a0Agrarsubventionen ganz wesentlich zur Vernichtung von Lebengrundlage beitr\u00e4gt.<br \/>\n349 Mrd. Dollar haben die Industriel\u00e4nder im letzten Jahr f\u00fcr Produktions- und Exportsubventionen ausgegeben \u2013 ca. 1 Mrd. Dollar pro\u00a0Tag. So absurd es klingt: auf den M\u00e4rkten Westafrika ist Gem\u00fcse, das in Europa gezogen wurde, um durchschnittlich 1\/3 billiger als Produkte aus heimischen Anbau. Bis zum Jahr 2025 werden zwei Drittel der\u00a0afrikanischen Agrarfl\u00e4che verschwunden und weiter 135 Mio. Menschen auf der Flucht sein.<br \/>\nVon solchen Zusammenh\u00e4ngen ist in den Berichten der immer wieder zur Erforschung der Ursachen von Flucht und Migration ausgesandten offiziellen Fact-Finding-Missions, wenn \u00fcberhaupt, nur selten zu lesen.<br \/>\nWer erfolgreich Armut und in deren Kontext auch die anderen Fluchtursachen bek\u00e4mpfen will, der kann gar nicht anders, als jene Strukturen zu beseitigen, aus denen Armut zwangsl\u00e4ufig resultiert: die dramatische\u00a0Ungleichverteilung von Lebens- und Entwicklungschancen. Bleiben diese Verh\u00e4ltnisse unangetastet, dann kann Armut wahrlich ohne Ende bek\u00e4mpft werden; sie ist immer wieder da.<\/p>\n<p>Unbedingt kommt es heute darauf an, den moralischen Einspruch zu politisieren. Nicht Goodwill und Barmherzigkeit f\u00fchren zu einer dauerhaften Ver\u00e4nderung, sondern nur die konsequente Verwirklichung der\u00a0Menschenrechte, \u00fcber die Menschen aber nicht qua Geburt verf\u00fcgen, sondern deren Verwirklichung erst gesellschaftlich garantiert werden muss. Die Menschenrechte sind nicht ein sakrales Gut, das vor einem imagin\u00e4ren\u00a0Weltgericht einzuklagen w\u00e4re, sondern m\u00fcssen in sozialen K\u00e4mpfen durchgesetzt werden.<br \/>\nUnbedingt muss es darum gehen, den globalisierten Verh\u00e4ltnissen eine verbindliche rechtliche Struktur zu geben. Die Prinzipien der Menschenrechte k\u00f6nnen dabei Antrieb und Orientierung zugleich sein. Das Ziel ist die\u00a0Schaffung von globalen Verh\u00e4ltnissen, die alle Menschen an allen Orten zu Tr\u00e4gern gleicher Rechten macht. Daf\u00fcr zu streiten, st\u00fcnde einer Weltgesellschaft, die ernsthaft um Demokratisierung bem\u00fcht ist, gut an. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a title=\"Neue und alte Fluchtursachen Gebauer 2006\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/fileadmin\/proasyl\/fm_redakteure\/Archiv\/20JahreProAsyl\/Rede_Gebauer.doc\" target=\"_blank\">Zur Quelle Pro Asyl<\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <a title=\"Pro Asyl Startseite\" href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/\" target=\"_blank\">Webseite von Pro Asyl<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Weltmacht\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Weltmacht IWF \u2013 Chronik eines Raubzugs<\/strong>\u00a0 \u00a0Ernst Wolff Sept.2014<br \/>\nRezension und Buchtipp von Harry Popow:<br \/>\nHeute verf\u00fcgen 85 der reichsten Einzelpersonen der Welt \u00fcber 1,7 Billionen US-Dollar und damit \u00fcber genau soviel wie 3,5 Milliarden Menschen oder die H\u00e4lfte der Menschheit. Das stelle man sich einmal vor: Nur\u00a0wenige Prozent der Menschen herrschen diktatorisch \u00fcber die gesamte Menschheit. Nachzulesen ist dies in dem von Ernst Wolff ver\u00f6ffentlichten Buch \u201eWeltmacht IWF \u2013 Chronik eines Raubzugs\u201c auf Seite 212. Bezogen\u00a0lediglich auf den Internationalen W\u00e4hrungsfonds hei\u00dft es im Klappentext: Er erpresst Staaten. Er pl\u00fcndert Kontinente. Er hat Generationen von Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen und ist dabei zur\u00a0m\u00e4chtigsten Finanzorganisation der Welt aufgestiegen. Die Geschichte des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) gleicht einem modernen Kreuzzug gegen die arbeitende Bev\u00f6lkerung auf f\u00fcnf Kontinenten.<br \/>\nBemerkenswert ist folgende Aussage des Autors auf Seite 131: \u201eBei der Suche nach neuen globalen Anlagem\u00f6glichkeiten spielten das Urteil des IWF \u00fcber die Kreditf\u00e4higkeit des jeweiligen Landes\u201c und seine Folgsamkeit\u00a0bei der Durchsetzung neoliberaler Strukturreformen eine entscheidende Rolle.<br \/>\nSo wird Volk f\u00fcr Volk ausgebeutet, \u00f6konomisch geknechtet &#8211; ob Mexiko und Argentinien, S\u00fcdafrika und Indonesien&#8230;<br \/>\n<a title=\"Weltmacht IWF - Chronik eines Raubzugs\u201c - Ernst Wolff\" href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21438&amp;css=print\" target=\"_blank\">Zur Quelle NRHZ<\/a><\/p>\n<p><a id=\"60_Jahre\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>60_Jahre Bretton-Wood-System<br \/>\n<\/strong><strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Die Unterst\u00fctzung von Diktaturen durch Weltbank und IWF<\/strong> \u00a0 \u00a0 attac.at,\u00a02004 von Eric Toussaint<br \/>\nSechzig Jahre ist es nun her, dass die Konferenz von Bretton Woods am 22. Juli 1944 zu Ende ging und Weltbank sowie Internationaler W\u00e4hrungsfonds gegr\u00fcndet wurden.<br \/>\nNach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich die Politik immer gr\u00f6\u00dferer Teile der Dritten Welt gegen die ehemaligen Kolonialm\u00e4chte. Diese Entwicklung stie\u00df bei den Regierungen der gro\u00dfen kapitalistischen Industriestaaten,\u00a0die entscheidenden Einfluss auf Weltbank (WB) und IWF aus\u00fcben, auf heftigen Widerstand. Daher sind die Vorhaben der WB von stark politischer Natur: Es geht ihr vor allem um die Eind\u00e4mmung von Bewegungen,\u00a0welche die Dominanz der gro\u00dfen kapitalistischen M\u00e4chte in Frage stellen.<br \/>\nEiner der wichtigsten Punkte der Charta der Weltbank &#8211; das Verbot, &#8222;politische&#8220; oder &#8222;nicht wirtschaftliche&#8220; \u00dcberlegungen bei ihren Projekten einflie\u00dfen zu lassen &#8211; wird systematisch umgangen. Diese politische\u00a0Parteilichkeit der Bretton-Woods-Institutionen zeigt sich besonders an der Kreditpolitik gegen\u00fcber den Diktaturen in Chile, Brasilien, Nicaragua, Kongo-Kinshasa und Rum\u00e4nien&#8230;<br \/>\n<a title=\"sand im Getriebe attac.at   2004\" href=\"http:\/\/sandimgetriebe.attac.at\/2986.html\" target=\"_blank\">Mehr &lt;http:\/\/sandimgetriebe.attac.at\/2986.html&gt;<\/a><\/p>\n<p><a id=\"IWF\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>IWF und Weltbank &#8211; Anspruch und Wirklichkeit<\/strong> von Thomas Betz, 2002<br \/>\nZeitschrift f\u00fcr Sozial\u00f6konomie, Bd. 39.2002, S. 17-33<br \/>\n\u00dcbersicht:<br \/>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich<br \/>\n<a title=\"Kapitel Die Weltbank\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#weltbank\" target=\"_blank\">Die Weltbank<\/a> &#8211; <a title=\"Kapitel Der IWF\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#iwf\" target=\"_blank\">Der IWF<\/a>\u00a0 &#8211;<br \/>\n<a title=\"Kapitel Ungarn\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#ungarn\" target=\"_blank\">Ungarn \u2013 ein historisches Beispiel f\u00fcr die Auswirkungen der IWF-Politik<\/a><br \/>\n<a title=\"Kapitel Argentinien\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#argentinien\" target=\"_blank\">Argentinien \u2013 ein aktuelles Beispiel f\u00fcr die Auswirkungen der IWF-Politik<\/a><br \/>\n<a title=\"Kapitel Entwicklung fr\u00fcher\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#entwicklung\" target=\"_blank\">Entwicklung fr\u00fcher &#8230; <\/a>\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0 <a title=\"Kapitel heute\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#heute\" target=\"_blank\">&#8230; und heute<\/a><br \/>\n<a title=\"Kapitel Das Entwicklungskonzept von H. Soto\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#deSoto\" target=\"_blank\">Das Entwicklungskonzept von Hernando de Soto<\/a>\u00a0 &#8211; <a title=\"Kapitel Von der Gegenwart zur Zukunft\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#zukunft\" target=\"_blank\">Von der Gegenwart zur Zukunft<\/a><br \/>\n<a title=\"Anmerkungen\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#anmerkungen\" target=\"_blank\">Anmerkungen<\/a>\u00a0 &#8211; <a title=\"Literatur\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html#literatur\" target=\"_blank\">Literatur<\/a><br \/>\nDie soziale Polarisierung auf unserem Planeten w\u00e4chst kontinuierlich. Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer \u00e4rmer. Die Zahl der Armen ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen: 1,2\u00a0Milliarden Menschen weltweit m\u00fcssen mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen&#8230;<br \/>\nDiese traurigen Fakten sind unstrittig. Unstrittig ist ebenfalls, dass es zwischen den genannten Werten und den Aktivit\u00e4ten von Weltbank und Internationalem W\u00e4hrungsfonds direkte Zusammenh\u00e4nge gibt.<br \/>\n<a title=\"IWF und Weltbank - Anspruch und Wirklichkeit\" href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie.info\/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie\/LeseProben\/Page10635\/page10635.html\" target=\"_blank\">Zum vollst\u00e4ndigen Artikel\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Internationaler\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Internationaler W\u00e4hrungsfonds &#8211; Bewertung<\/strong> auf Wikipedia<br \/>\nDem IWF wird vorgeworfen, durch die an die Kreditvergabe gekn\u00fcpften Bedingungen in vielen L\u00e4ndern die bestehenden Sozialsysteme zu zerst\u00f6ren. F\u00fcr Kritiker gelten \u201edie geforderten Sparprogramme und Einschnitte in\u00a0Sozialprogramme [\u2026] f\u00fcr die Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern [als] unzumutbar und [seien zudem] f\u00fcr das Wachstum sch\u00e4dlich.\u201c<br \/>\nInsbesondere von globalisierungskritischen Bewegungen wird dem IWF ein Demokratiedefizit attestiert. Der IWF sei letztlich ein Machtinstrument der reichen Industrienationen, Entwicklungsl\u00e4nder h\u00e4tten hingegen im IWF\u00a0zu wenig Einfluss. &#8230; <a title=\"Wikipedia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationaler_W%C3%A4hrungsfonds#Bewertung\" target=\"_blank\">Mehr<\/a><\/p>\n<p><a id=\"USA\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong> USA Diktator der Welt?<\/strong><br \/>\nDIE ZEIT 2003 vom 13. Februar 2003. Zwischen Monroedoktrin und Weltmission: Eine kleine Chronik der amerikanischen Interventionspolitik von Manfred Berg.<br \/>\n&#8230;\u00a0 Zur Unterst\u00fctzung der &#8222;freien V\u00f6lker&#8220; gegen die kommunistische Bedrohung verk\u00fcndeten die\u00a0US-Pr\u00e4sidenten von Roosevelts Nachfolger Harry S. Truman bis Ronald Reagan immer neue Doktrinen, mit denen sich die Vereinigten Staaten jeweils umfassende Selbsterm\u00e4chtigungen zur politischen und milit\u00e4rischen\u00a0Intervention erteilten. Um die R\u00e4nke des Kreml zu durchkreuzen, befand der Nationale Sicherheitsrat 1950 (im ber\u00fcchtigten Strategiepapier NSC68), seien praktisch alle Ma\u00dfnahmen legitim, &#8222;offene oder verdeckte, gewaltsame oder\u00a0gewaltlose&#8220;, solange sie nur dem Endziel der Verteidigung der Demokratie dienten.<br \/>\nEs war der Auftakt zu einer Serie zahlloser Interventionen.\u00a0 Sie umfassten verdeckte Operationen zum Sturz missliebiger Regierungen, wie 1953 im Iran, 1954 in Guatemala oder 1973 in Chile. Es gab logistische\u00a0Unterst\u00fctzung f\u00fcr &#8222;antikommunistische Rebellen&#8220;, wie zum Beispiel 1961 auf Kuba und in den achtziger Jahren in Nicaragua und in Afghanistan. Es gab Invasionen, um die Macht\u00fcbernahme von &#8222;Kommunisten&#8220; zu\u00a0verhindern \u2013 wie 1958 im Libanon, 1965 in der Dominikanischen Republik oder 1983 auf der Karibikinsel Grenada. Aber es kam auch zu zwei gro\u00dfen Kriegen in Korea und in Vietnam &#8230;\u00a0\u00a0 <a title=\"USA Diktator der Welt?   Die Zeit, 13.2.2003\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2003\/08\/A-Interventionen\/komplettansicht\" target=\"_blank\">Zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Die\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die milit\u00e4rische Interventionspolitik der USA<\/strong><br \/>\nAuszug aus einem Vortrag von Dr. Peter Becker, Vorsitzender der deutschen IALANA, anl\u00e4sslich des IPPNW-Kongresses &#8222;Kultur des Friedens&#8220; vom 8.-10. 12.2000 in Berlin.<br \/>\nIm &#8211; wie es hie\u00df &#8211; weltweiten Kampf gegen den Kommunismus hat die USA zahlreiche Diktaturen aufgebaut oder unterst\u00fctzt:<br \/>\no 1950 hat die USA in S\u00fcdkorea eine diktatorische Regierung erzwungen, die im wesentlichen aus Kollaborateuren mit dem japanischen Kolonialregime bestand. Nacheinander waren mehrere CIA-Bedienstete\u00a0Botschafter, um dort die Macht zu gew\u00e4hrleisten.<br \/>\no In Ostasien unterst\u00fctzte die USA die folgende Diktatoren:<br \/>\nTaiwan: Tchiang Kai-Schek und Sohn<br \/>\nPhilippinnen: Ferdinand Marcos<br \/>\nVietnam: No Dinh Diem<br \/>\nKambodscha: General Lon Nol<br \/>\nThailand: Nacheinander mehrere Marsch\u00e4lle und Gener\u00e4le<br \/>\nIndonesien: General Suharto, den das Pentagon st\u00fcrzte, nachdem er nicht mehr vollst\u00e4ndig willf\u00e4hrig war.<br \/>\no Anl\u00e4sslich des Vietnamkriegs fielen auf Kambodscha in einem unerkl\u00e4rten Krieg mehr Bomben als im ganzen 2. Weltkrieg auf Japan. Eine dreiviertel Millionen kambodschanischer Bauern wurden get\u00f6tet. Nur dadurch\u00a0kam es zur Macht\u00fcbernahme der roten Khmer.<br \/>\no Die USA hat in den folgenden F\u00e4llen v\u00f6lkerrechtswidrig interveniert:<br \/>\nGuatemala: 1954 wurde ein Milit\u00e4rputsch zum Sturz des Pr\u00e4sidenten organisiert und finanziert, dessen moderate Umverteilungspolitik als Bedrohung f\u00fcr amerikanische Unternehmen betrachtet wurde. Die Milit\u00e4rregierung\u00a0hat mit Unterst\u00fctzung der USA zwischen 1981 und 1983 400 Maja-D\u00f6rfer zerst\u00f6rt und fast 200.000 Bauern get\u00f6tet.<br \/>\nIn El Salvador und Honduras wurde die Todesschwadronen unterst\u00fctzt.<br \/>\nIn Nicaragua wurde der antisandinistische Umsturz organisiert.<br \/>\nUnter der sandinistischen Herrschaft wurden v\u00f6lkerrechtswidrig die H\u00e4fen Nicaraguas vermint. Nachdem die USA vor dem Internationalen Gerichtshof verloren hatte, zog sie die Unterwerfung unter die\u00a0Rechtsprechungsgewalt des IGH zur\u00fcck.<br \/>\nIn Panama und auf der Insel Grenada fanden v\u00f6lkerrechtswidrige Invasionen statt. In Chile wurde 1973 der Milit\u00e4rputsch gegen Allende unterst\u00fctzt.<br \/>\nIn Kuba organisierte die USA zahlreiche Attentate gegen Castro. 1986 fand ein Luftangriff auf Libyen statt.<br \/>\n1999 wurden Marschflugk\u00f6rper auf ein pharmazeutisches Werk in der sudanesischen Hauptstadt Khartum und auf ein Mudschaheddin-Lager in Afghanistan geschossen. Die Geheimdienstinformationen, die diese\u00a0Bombardierungen ausl\u00f6sten, waren falsch.<br \/>\n<a title=\"Die milit\u00e4rische Interventionspolitik der USA  Dez.2000  Dr.P.Becker\" href=\"http:\/\/www.friedenskooperative.de\/ff\/ff01\/2-24.htm\" target=\"_blank\">Zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Fl\u00fcchtlingskrise\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcchtlingskrise<br \/>\n&#8222;Eigentlich m\u00fcssten die Europ\u00e4er die USA in die Pflicht nehmen&#8220;<\/strong><br \/>\nDeutschlandfunk, 7.9.2015, Michael L\u00fcders im Gespr\u00e4ch mit Christine Heuer<br \/>\nF\u00fcr den Nahostexperten Michael L\u00fcders steht fest: Vor allem die USA sind verantwortlich f\u00fcr die Krisen in der Region. Die Fl\u00fcchtlingsbewegung sei die Quittung f\u00fcr die dortige Interventionspolitik. Washington habe keinen\u00a0klaren Plan &#8211; und dem folgten Berlin und Br\u00fcssel. Vor allem mit Blick auf \u00c4gypten k\u00f6nne das weitere Folgen haben&#8230; \u00a0 <a title=\"Deutschlandfunk, 7.9.2015 Michael L\u00fcders\" href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingskrise-eigentlich-muessten-die-europaeer-die-usa.694.de.html?dram:article_id=330225\" target=\"_blank\">Zum vollst\u00e4ndigen Interview<\/a><\/p>\n<p><a id=\"US-Interventionen\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>US-Interventionen im Ausland<\/strong> (1823-2004 M\u00e4rz) \u00a0uni-protokolle<br \/>\nDiese Liste stellt ausschlie\u00dflich eine Zusammenstellung der wichtigsten Ereignisse und Fakten dar. Eine neutrale Wertung im Sinne h\u00f6herer Motive zur Legitimation von milit\u00e4rischer Gewalt oder Hegemoniebestrebungen der\u00a0USA findet nicht statt. Ebenso wenig soll eine Verurteilung aus der Aufstellung der Fakten abgeleitet werden.<br \/>\n20. Jahrhundert<br \/>\n1901 ( 2. M\u00e4rz ): Die USA anerkennen die Souver\u00e4nit\u00e4t Kubas sichern sich jedoch in einem Zusatz zur Verfassung ihr Interventionsrecht auf der Insel ( Platt Amendment ).<br \/>\n1903 : Pr\u00e4sident Theodore Roosevelt (1858-1919) nimmt f\u00fcr die USA das Recht in Anspruch in Lateinamerika politisch und als Polizeimacht auch milit\u00e4risch zu intervenieren.<br \/>\n1903 : Die USA sichern sich zwei Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte auf Kuba: Bah\u00eda Honda (1912 zur\u00fcckgegeben) und Guantanamo Bay.<br \/>\n3. November 1903 : Panamakanal : Um die Kontrollrechte \u00fcber den geplanten Kanalbau zu sichern unterst\u00fctzen die USA die Abspaltung Panamas von Kolumbien. Panam\u00e1 wird eigenst\u00e4ndige Republik ger\u00e4t gleichzeitig\u00a0aber in die v\u00f6llige wirtschaftliche und politische Abh\u00e4ngigkeit von den USA.<br \/>\n1905 : US-Milit\u00e4rintervention in der Dominikanischen Republik.<br \/>\n1906 : US-Milit\u00e4rintervention auf Kuba.<br \/>\n1906 &#8211; 1909 : US-Milit\u00e4rinterventionen auf Kuba.<br \/>\n8. Februar 1907 : US-Milit\u00e4rintervention in der Dominikanischen Republik. Die USA sichern sich die Finanzkontrolle \u00fcber das Land (1940 aufgehoben).<br \/>\n1909 : US-Streitkr\u00e4fte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen in Nicaragua ein.<br \/>\n1911 : Sturz der mexikanischen Regierung von Porfirio D\u00edaz mit US-Hilfe.<br \/>\n1911 &#8211; 1925 : Verschiedene Interventionen der USA sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie in Honduras . Das Land ger\u00e4t in v\u00f6llige wirtschaftliche und politische\u00a0Abh\u00e4ngigkeit von den USA.<br \/>\n1912 : US-Milit\u00e4rintervention auf Kuba.<br \/>\n1912 &#8211; 1925 : Nicaragua wird der US Finanz- und Milit\u00e4rkontrolle unterstellt.<br \/>\n1914 &#8211; 1915 : Einmischung der USA in interne Machtk\u00e4mpfe in Mexiko (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas ).<br \/>\n1915 &#8211; 1934 : Besetzung Haitis. Verwaltung des Landes wie ein Protektorat . Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).<br \/>\n18. Februar 1916 : Die USA erzwingen in Nicaragua das Recht auf Errichtung von Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten.<br \/>\nM\u00e4rz 1916 : Strafexpedition der USA in Mexiko.<br \/>\n1916 &#8211; 1924 : Besetzung der Dominikanischen Republik .<br \/>\n1917 ( 3. Februar ): Im Ersten Weltkrieg erkl\u00e4ren die USA Deutschland ( 6. April ) und \u00d6sterreich-Ungarn ( 7. Dezember ) den Krieg.<br \/>\n1917 &#8211; 1919 : Milit\u00e4rische Intervention auf Kuba.<br \/>\n1927 &#8211; 1932 : Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto C\u00e9sar Sandino (ermordet 1934) in einem erbitterten Guerillakrieg .<br \/>\n1930 : In der Dominikanischen Republik verhelfen die USA Rafael Trujillo an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regime in der Geschichte Lateinamerikas das bis zu seiner Ermordung 1961 standh\u00e4lt.<br \/>\n1940 : In Kuba verhelfen die USA dem Oberbefehlshaber der Armee General Fulgencio Batista Zald\u00edvar (1901-1973) an die Macht der das Land vollst\u00e4ndig den Interessen der USA preisgibt. Die Batista-Diktatur f\u00e4llt\u00a01959 mit der Revolution Fidel Castros (*1926).<br \/>\n1941 &#8211; 1945 : W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs engagieren sich die USA auf verschiedenen Kriegsschaupl\u00e4tzen in Europa Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan. Der Zweite Weltkrieg endet\u00a01945 mit dem Abwurf von US- Atombomben auf die japanischen St\u00e4dte Hiroshima ( 6. August ) und Nagasaki ( 9. August ).<br \/>\n1946 ( 21. Juli ): In Bolivien organisiert der US-Geheimdienst den Sturz und die Ermordung des Pr\u00e4sidenten Gualberto Villaroel um die Macht wieder der Oligarchie zu \u00fcbergeben.<br \/>\n1947 : Die USA leisten Griechenland zur Abwehr des Kommunismus logistische technische und finanzielle Unterst\u00fctzung.<br \/>\n1948 \/ 1949 : In West-Berlin errichten die USA und ihre Alliierten w\u00e4hrend der Berlin-Blockade durch die Sowjets eine Luftbr\u00fccke zur Versorgung der Stadt.<br \/>\nab 1948 : Die USA leisten Israel fortw\u00e4hrend finanzielle und milit\u00e4rische Hilfe in der Auseinandersetzung mit dessen arabischen Nachbarn. Israel wird zum wichtigsten Verb\u00fcndeten der USA in Nahost.<br \/>\n1950 &#8211; 1953 : Im Korea-Krieg k\u00e4mpfen die USA auf der Seite des prowestlichen S\u00fcdkorea im Kampf gegen den kommunistischen Norden des Landes.<br \/>\n1953 (August): In Iran beteiligt sich die CIA ma\u00dfgeblich am Sturz des beim Schah und den Milit\u00e4rs in Ungnade gefallenen nationalistischen Ministerpr\u00e4sidenten Mohammad Mossadegh (1881-1967). In der Folge wird\u00a0das Regime von Schah Mohammad Reza Pahlavi (1919-1980; reg. 1941-1979) zum wichtigsten Verb\u00fcndeten der USA im Mittleren Osten.<br \/>\n1954 : Die CIA organisiert eine S\u00f6ldnerinvasion gegen Guatemalas Pr\u00e4sidenten Jacobo Arbenz Guzm\u00e1n (1913-1971) der eine durchgreifende Landreform einf\u00fchren und den Grundbesitz der United Fruit Company\u00a0verstaatlichen wollte. In einem Rechtsputsch wird Arbenz mit Billigung und Unterst\u00fctzung der USA gest\u00fcrzt. In den folgenden drei Jahrzehnten herrschen Milit\u00e4rterror und B\u00fcrgerkrieg dem \u00fcber 140.000 Menschen zum\u00a0Opfer fallen. Der B\u00fcrgerkrieg endet am 30. Dezember 1996 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandvertrages.<br \/>\n1956 : Anl\u00e4sslich der Suez-Krise in \u00c4gypten entsenden die USA mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugtr\u00e4ger ins \u00f6stliche Mittelmeer.<br \/>\n1958 (Juli-Oktober): ( Libanon ) Die USA greifen auf Ersuchen des christlichen Staatspr\u00e4sidenten Camille Chamoun (1900-1987) in den B\u00fcrgerkrieg ein.<br \/>\n1958 : In der Konfrontation zwischen der Volksrepublik China und Taiwan um die China vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu entsenden die USA zur Unterst\u00fctzung Taiwans Marineeinheiten ins Krisengebiet.<br \/>\nab 1959 : Die USA finanzieren und unterst\u00fctzen von ihrem Territorium aus operierende Guerillabewegungen zum Sturz der Regierung um Ministerpr\u00e4sident Castro in Kuba.<br \/>\n1960 (Oktober): Die USA verh\u00e4ngen gegen Kuba ein partielles Handelsembargo .<br \/>\n1961 ( 17. April ). Eine von den USA ausgebildete und ausger\u00fcstete Guerillagruppe scheitert bei einer Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die Bombardierung kubanischer\u00a0Luftabwehrstellungen durch die USA vorbereitet.<br \/>\n1961 &#8211; 1964 : Die USA (CIA) beteiligen sich laufend in den innenpolitischen Auseinandersetzungen des Demokratische Republik Kongo (Kinshasa). Es wird von der Ermordung Patrice E. Lumumbas sowie von der\u00a0St\u00e4rkung General Joseph D\u00e9sir\u00e9 Mobutus sowie Mo\u00efse Tshomb\u00e9 un der Niederwerfung linksgerichteter Rebellen berichtet. Mobutu (der sich sp\u00e4ter Mobutu Sese Seko nannte) erringt 1965 die Alleinherrschaft und\u00a0errichtet mit massiver Unterst\u00fctzung der USA ein despotisches Regime das sich bis 1997 halten kann.<br \/>\n1962 (Februar): Die USA verh\u00e4ngen ein totales Handelsembargo gegen Kuba (partiell schon 1960). W\u00e4hrend der so genannten Kuba-Krise (Oktober\/November) wird die Insel mit einer totalen Blockade belegt.<br \/>\n1963 : Dominikanische Republik . Nach dem Sturz der Trujillo-Diktatur (1961) [vgl. Rafael Trujillo ] gewinnt in ersten freien Wahlen der Linkspolitiker Juan Bosch (1909-2001) die Pr\u00e4sidentenwahlen wird aber schon\u00a0sieben Monate nach seinem Amtsantritt von rechtsgerichteten Milit\u00e4rs und unter direkter Beteiligung des CIA gest\u00fcrzt.<br \/>\n1964 (Mai): Laos . US-Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao . Nach jahrelangen K\u00e4mpfen zeichnet sich jedoch keine milit\u00e4rische L\u00f6sung ab und die\u00a0amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land (M\u00e4rz 1970).<br \/>\n1964 (Juli): Auf Veranlassung der USA wird Kuba aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ausgeschlossen. Alle Staaten (au\u00dfer Mexiko) brechen die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu\u00a0Kuba ab (Beendigung der Sanktionen im Jahre 1975).<br \/>\n1964 ( 31. M\u00e4rz ): Mit logistischer Unterst\u00fctzung durch die CIA wird in Brasilien der linksgerichtete Pr\u00e4sident Jo\u00e3o Goulart (1918-1976) gest\u00fcrzt. Darauf Errichtung einer von den USA favorisierten rechten\u00a0Milit\u00e4rdiktatur die bis 1982 das Land beherrscht.<br \/>\n1964 &#8211; 1975 : Die USA engagieren sich massiv im Vietnamkrieg der durch das Eingreifen der USA furchtbare Ausma\u00dfe annimmt. Auf dem H\u00f6hepunkt des Krieges sind rund 550.000 US-Soldaten im Einsatz. Diese\u00a0wenden ihre ganze technologisch \u00fcberlegene milit\u00e4rische Schlagkraft auf (u.a. ausgedehnte Fl\u00e4chenbombardements Einsatz von chemischen Waffen und Napalm ) verlieren den Krieg aber dennoch gegen einen technisch\u00a0unterlegenen doch zu allem entschlossenen und hochgradig motivierten Gegner. Die USA beschlie\u00dfen 1973 die Vietnamisierung des Krieges ziehen ihre Verb\u00e4nde ab leisten ihren s\u00fcdvietnamesischen Verb\u00fcndeten aber\u00a0weiterhin milit\u00e4rische Hilfe. Der Vietnamkrieg (mit insgesamt etwa 4 Millionen Toten) endet mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Viet-cong am 30. April 1975.<br \/>\n1964 &#8211; 1982 : Bolivien . Die USA sind in eine Vielzahl von milit\u00e4rischen Staatsstreichen und Gegenrevolten involviert.<br \/>\n1965 (Mai): Kambodscha Die USA bombardieren Grenzd\u00f6rfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg involviert.<br \/>\n1965 (April-September): Dominikanische Republik. Nach dem Sturz des linksgerichteten Pr\u00e4sidenten Juan Bosch (1963) und der Installation einer mit Hilfe der USA eingesetzten Milit\u00e4rjunta entbrennt ein B\u00fcrgerkrieg .<br \/>\nDie USA intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen Neuwahlen aus denen Joaquin Balaguer (1906-2002) \u2013 der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur gestanden hat \u2013 als Sieger hervorgeht. Balaguer\u00a0bestimmt in enger Zusammenarbeit mit den USA f\u00fcr die folgenden 35 Jahre die dominikanische Politik.<br \/>\n1965 ( 30. September ): In Indonesien gelangt nach einem niedergeschlagenen kommunistischen Umsturzversuch General Hadji Mohamed Suharto (*1921) mit Unterst\u00fctzung des CIA an die Macht. Im Kampf gegen\u00a0die Kommunisten kommen zwischen 100.000 bis 1.000.000 Menschen ums Leben.<br \/>\n1967 : Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet. Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolution\u00e4r Ernesto Che Guevara (*1928) in Bolivien aufgesp\u00fcrt und\u00a0erschossen ( 9. Oktober ).<br \/>\n1970 (M\u00e4rz): Mit Unterst\u00fctzung der USA putscht sich in Kambodscha der rechtsgerichtete General Lon Nol (1913-1985) an die Macht. Ausweitung des Vietnam-Krieges auch in Kambodscha.<br \/>\n1970 (September): Im B\u00fcrgerkrieg in Jordanien ergreifen die USA Partei auf der Seite des K\u00f6nigshauses und entsenden Kriegsschiffe und Flugzeugtr\u00e4ger ins \u00f6stliche Mittelmeer.<br \/>\n1971 : Im indisch-pakistanischen Konflikt um die Unabh\u00e4ngigkeit Bangla Deshs entsenden die USA Flottenverb\u00e4nde in den Golf von Bengalen.<br \/>\n1973 ( 11. September ): Mit direkter Beteiligung des CIA wird in Chile der sozialistische Pr\u00e4sident Salvador Allende (*1908) gest\u00fcrzt (dieser kommt beim Sturm auf den Pr\u00e4sidentenpalast ums Leben). Die Macht\u00a0\u00fcbernimmt eine rechtsgerichtete (faschistische) Milit\u00e4rjunta unter Augusto Pinochet (*1915). Die Pinochet-Diktatur besteht bis Dezember 1989.<br \/>\n1975 ( 29. August ): Die USA f\u00f6rdern einen Staatsstreich gegen den Pr\u00e4sidenten von Peru Juan Velasco Alvarado mit dem Ziel Wirtschaftsentscheidungen wieder unter die \u00c4gide des \u00a0 Internationalen W\u00e4hrungsfonds zu\u00a0bringen.<br \/>\n1975 ( 7. Dezember ): Die Portugiesen ziehen sich aus ihrer Kolonie Osttimor zur\u00fcck. Nachdem die linksgerichtete FRETILIN (Revolution\u00e4re Front f\u00fcr ein unabh\u00e4ngiges Osttimor) die Kontrolle \u00fcber das kleine Land\u00a0gewinnt und dessen Unabh\u00e4ngigkeit ausruft wird dieses von Indonesien und mit Zustimmung resp. auf Veranlassung der USA besetzt und dem gro\u00dfen Nachbarn eingegliedert.<br \/>\n1976 : Die USA unterst\u00fctzen in Angola die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die sozialistische MPLA-Regierung.<br \/>\n1976 ( 24. M\u00e4rz ): Die CIA ist in den Milit\u00e4rputsch in Argentinien involviert der General Jorge Rafael Videla (*1925) an die Macht bringt und 30.000 Menschen das Leben kostet. Die Milit\u00e4rdiktatur dauert bis\u00a0Dezember 1983.<br \/>\n1977 &#8211; 1992 : Die USA unterst\u00fctzen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen in El Salvador im Kampf gegen die Opposition. In der Folge zerf\u00e4llt das Land in einem zehnj\u00e4hrigen B\u00fcrgerkrieg.<br \/>\n1980 ( 25. April ): Eine Milit\u00e4raktion der USA zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran ( Iran ) scheitert.<br \/>\n1981 : Der seit 1970 auf einer geheimen und sp\u00e4ter vom US-Kongress ver\u00f6ffentlichten Mordliste des CIA stehende General Omar Torrijos seit 1968 der f\u00fchrende Politiker in Panam\u00e1 kommt 1981 bei einem\u00a0ungekl\u00e4rten Hubschrauberabsturz ums Leben.<br \/>\nab 1981 : Die USA setzen nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution (1979) in Nicaragua die finanzielle milit\u00e4rische und logistische Unterst\u00fctzung der Anh\u00e4nger der davongejagten Diktatur von Anastasio Somoza\u00a0Debayle fort.<br \/>\nab 1981 : Die USA gew\u00e4hren den Taliban und anderen afghanischen Widerstandsk\u00e4mpfern massive finanzielle milit\u00e4rische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan.<br \/>\nab 1982 : Die USA leisten dem Regime des Iraks Waffenhilfe in Milliardenh\u00f6he zur Kriegsvorbereitung gegen den Iran. Saddam Hussein wird unmittelbar von der CIA beraten. Der gegen das V\u00f6lkerrecht versto\u00dfende\u00a0kriegsverbrecherische Einsatz von Giftgas gegen den Iran bei dem Hunderttausende Iraner sterben wird von den USA gebilligt. Erst der Einsatz von Giftgas gegen eine kurdische Kleinstadt nach dem Irankrieg wird von\u00a0den USA ernsthaft kritisiert.<br \/>\nab 1982 : Von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua erhalten milit\u00e4rische Hilfe seitens der USA.<br \/>\n1982 (April): Die USA leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien ( Falkland-Krieg ) mit ihrer Milit\u00e4rbasis auf der Insel Atlantik-Insel Ascension logistische Unterst\u00fctzung.<br \/>\n1983 : Der Iran erh\u00e4lt Waffenhilfe zur Abwehr der zuvor durch die USA unterst\u00fctzten irakischen Regierung.<br \/>\n1983 (September): Die USA greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen B\u00fcrgerkrieg ein der darauf in seine blutigste Phase eintritt. Die Intervention scheitert und die multinationale\u00a0Streitmacht verl\u00e4sst den Libanon (Februar\/M\u00e4rz 1984).<br \/>\n1983 ( 25. Oktober ): Nach der Ermordung des Premierministers von Grenada Maurice Bishop (1944-1983) und der Macht\u00fcbernahme durch einen linksgerichteten Milit\u00e4rrat besetzen die USA vor\u00fcbergehend die\u00a0kleine Karibik-Insel \u00bbwegen drohender Errichtung eines kubanischen St\u00fctzpunktes\u00ab und setzen eine ihnen genehme Regierung ein.<br \/>\n1983 ( 26. November ): Die USA beginnen in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses mit dem Aufbau von atomaren Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II zur Abschreckung\u00a0des Warschauer Vertrages (Sowjetunion).<br \/>\n1984 : Verminung der H\u00e4fen Nicaraguas unter der Regie des CIA.<br \/>\n1985 ( 1. Mai ): Nach dem Wahlsieg der linksgerichteten Sandinisten ( 4. November 1984) vollst\u00e4ndiges Handelsembargo gegen Nicaragua Fortf\u00fchrung der Unterst\u00fctzung der Opposition ( Contras ) zum Sturz des\u00a0sandinistischen Regimes.<br \/>\n1986 (Februar): In Haiti wenden sich die USA unter massivem Druck aus der Bev\u00f6lkerung von der seit 1957 herrschenden und von ihr protegierten Duvalier-Familiendiktatur ab. Diktator Jean-Claude Duvalier (*1951;\u00a0genannt \u00bbBaby Doc\u00ab) flieht ins Ausland.<br \/>\n1986 ( 14. April ): Als Vergeltung f\u00fcr libysche Terrorakte bombardieren die USA Ziele in Libyen ( Tripolis und Bengasi ).<br \/>\n1988 ( 3. Juli ): Ein ziviler Airbus der Iran Air wird \u00fcber der Stra\u00dfe von Hormuz vom US- Lenkwaffenkreuzer \u00bbUSS-Vincennes\u00ab abgeschossen. 290 Menschen sterben; nach US-Angaben war es der Besatzung nicht\u00a0m\u00f6glich den zivilen Airbus der st\u00e4ndig seinen Code sandte von einem iranischen Kampfflugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die \u00bbUSS-Vincennes\u00ab hielt sich zu diesem Zeitpunkt\u00a0v\u00f6lkerrechtswidrig in iranischen Hoheitsgew\u00e4ssern auf. Der Kapit\u00e4n erhielt eine Auszeichnung.<br \/>\n1989 ( 20. Dezember ): Panam\u00e1 wird besetzt es wird von 5.000 Toten berichtet. Der verhaftete panamaische General Manuel Noriega (*1934) wird in den USA des Drogenhandels bezichtigt und am 10. Juli 1992 zu\u00a040 Jahren Haft verurteilt. Ger\u00fcchte zufolge hat Noriega \u2013 bevor er in Ungnade fiel \u2013 mit der CIA eng zusammengearbeitet und \u00fcber diese mit dem Drogenkartell von Medell\u00edn (Kolumbien) in Verbindung gestanden.<br \/>\nAb 1990 : Im Drogenkrieg in Kolumbien unterst\u00fctzen die USA paramilit\u00e4rische Einheiten zur Bek\u00e4mpfung linksgerichteter Rebellen. Es wurde vermutet dass die CIA in das Drogengesch\u00e4ft involviert war.<br \/>\n1990 ( 8. August ): Nach dem irakischen \u00dcberfall auf Kuwait ( 2. August 1990) entsenden die USA Streitkr\u00e4fte nach Saudi-Arabien.<br \/>\n1991 (Januar\/Februar): Die USA befreien Kuwait beenden mit der Operation W\u00fcstensturm die irakische Besetzung des Landes (seit August 1990). Die Bodentruppen verlassen den Irak doch wird der Luftkrieg\u00a0(eingeschr\u00e4nkt) fortgesetzt (bis 2002) um einen erneuten \u00dcberfall zu verhindern.<br \/>\n1992 ( 27. August ): Die USA errichten im Irak eine Flugverbotszone f\u00fcr irakische Flugzeuge oberhalb der geographischen Koordinaten von 36\u00b0N und unterhalb von 33\u00b0S.<br \/>\n1992 ( 23. Oktober ): Die USA versch\u00e4rfen ihr Handelsembargo gegen Kuba mit dem Ziel das sozialistische Regime zu st\u00fcrzen.<br \/>\n1992 ( 9. Dezember ): Die USA entsenden 28.000 Soldaten nach Somalia (R\u00fcckzug 1994).<br \/>\n1993 27. Juni ): US- Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Cruise Missiles auf Bagdad ab.<br \/>\nAb 1992: (Februar\/M\u00e4rz): Die NATO f\u00fchrt (mit UN-Legitimation) unter dem Oberbefehl der USA einen Milit\u00e4reinsatz in Jugoslawien durch. [1]<br \/>\n1994 (August\/September): US-Truppen landen auf Haiti und setzen die Reinstallation des 1991 gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Jean-Bertrand Aristide (*1953) durch. Nachdem Aristide linksgerichtete Tendenzen nachgesagt\u00a0werden wird er dem Vernehmen nach im Dezember 1995 zum Verzicht auf sein Pr\u00e4sidentenamt gezwungen.<br \/>\n1998 ( 20. August ): Als Vergeltung auf die Terroranschl\u00e4ge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania f\u00fchren die USA einen Luftangriff auf eine angebliche \u00bbGiftgasfabrik\u00ab im Sudan durch die sich im Nachhinein als\u00a0eine Arzneimittelfabrik herausstellte.<br \/>\n1999 (M\u00e4rz-Juni) Kosovo-Krieg : Ohne UNO-Mandat f\u00fchrt die NATO unter dem Kommando der USA umfangreiche Bombardements gegen meist zivile Ziele in Jugoslawien durch um eine Besetzung des Kosovo\u00a0durch NATO-Truppen zu erzwingen in dem zu diesem Zeitpunkt die Gefahr ethnische S\u00e4uberungen bzw. eines Genozids am albanischen Bev\u00f6lkerungsteil bestand. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird das Kosovo\u00a0von NATO-Truppen besetzt und ein Protektorat unter UN-Verwaltung errichtet.<br \/>\n21. Jahrhundert<br \/>\n2001 (November): Als Folge der Terrorattacken islamischer Fundamentalisten in New York und Washington vom 11. September 2001 erhalten die USA ein UNO-Mandat zum Angriff auf Afghanistan. Das dortige\u00a0Taliban -Regime wird zerschlagen und eine \u00dcbergangsregierung eingesetzt.<br \/>\n2002 ( 11. April ): Mit CIA-Unterst\u00fctzung wird der populistische Pr\u00e4sident Venezuelas Hugo Ch\u00e1vez (*1954) in einem Milit\u00e4rputsch gest\u00fcrzt. Die Revolte dauert jedoch nur drei Tage und Ch\u00e1vez kehrt wieder in sein\u00a0Pr\u00e4sidentenamt zur\u00fcck.<br \/>\n2003 ( 20. M\u00e4rz ): Die USA Gro\u00dfbritannien Italien Australien und Spanien greifen den Irak unter US-F\u00fchrung an und beseitigen das Regime von Saddam Hussein (*1937) Dritter Golfkrieg . Der Irak wird\u00a0\u00fcbergangsweise als Protektorat verwaltet.<br \/>\n2004 (M\u00e4rz): Nach dem Sturz von Pr\u00e4sident Jean-Bertrand Aristide entsenden die USA im Rahmen einer multinationalen \u00dcbergangstruppe des UNO-Sicherheitsrats Truppen nach Haiti . Aristide und seine Frau\u00a0behaupten vor dem behaupteten Sturz von US-Einheiten gewaltsam gegen seinen Willen aus Haiti entf\u00fchrt und ausgeflogen worden zu sein.\u00a0 (<em>Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL)<\/em>\u00a0 <a title=\"US-Interventionen im Ausland seit 1823    uni-protokolle 2004\" href=\"http:\/\/www.uni-protokolle.de\/Lexikon\/US-Interventionen_im_Ausland.html\" target=\"_blank\">Zur Quelle<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Liste\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Liste der Milit\u00e4roperationen der Vereinigten Staaten<\/strong><br \/>\nWikipedia, Okt.2014) \u00a0\u00a0<a title=\"Wikipedia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten\" target=\"_blank\">Zur Quelle<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Amerikas\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Amerikas Schattenkrieger<\/strong>: Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren von Eva C. Schweitzer<br \/>\nErschienen am 08.06.2015. 400 Seiten<br \/>\n<a title=\"amazon\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Amerikas-Schattenkrieger-Jahrzehnten-ausspionieren-manipulieren\/dp\/3492056865#reader_3492056865\" target=\"_blank\">Inhaltsverzeichnis und Buchvorschau<\/a><br \/>\n<a title=\"Amerikas Schattenkrieger  Rezension Das Parlament Herausgeber: bpb\" href=\"https:\/\/www.das-parlament.de\/2015\/25\/kultur_und_bildung\/-\/378502\" target=\"_blank\">Kurz rezensiert: Amerikas Schattenkrieger: Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren<\/a><br \/>\nEva C. Schweitzer, erschienen am 08.06.2015. 400 Seiten.<br \/>\n&#8222;Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren&#8220; &#8211; so lautet der provokante und rei\u00dferische Untertitel von &#8222;Amerikas Schattenkrieger&#8220;. Auch wenn dies an Sowjetpropaganda aus den Tagen des Kalten\u00a0Krieges erinnert, steht die Autorin f\u00fcr Seriosit\u00e4t und Qualit\u00e4t. Schlie\u00dflich geh\u00f6rt die Theodor-Wolf-Preistr\u00e4gerin weder zur Riege der &#8222;Putin-Versteher&#8220; noch der &#8222;transatlantischen Mainstream-Journalisten&#8220;. Tats\u00e4chlich ist\u00a0Schweitzer eine meinungsstarke Publizistin, die die Beweggr\u00fcnde der US-Politik gegen\u00fcber Deutschland kritisch hinterfragt.<br \/>\nIn einer pr\u00e4zisen Sprache beschreibt Schweitzer die amerikanischen Geheimoperationen gegen Deutschland seit dem Ersten Weltkrieg bis zum aktuellen NSA-BND-Fall. Sie berichtet von kaum bekannten\u00a0Propagandaaktivit\u00e4ten der USA in Deutschland, die Politiker und Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die US-Interventionspolitik mobilisieren sollte. Schweitzer l\u00e4sst kein kritisches Thema aus: Sie weist nach, dass die Kriege im Irak und in\u00a0Afghanistan, die Milit\u00e4reins\u00e4tze in Libyen, in Syrien und in der Ukraine stets mit amerikanischen Spionage- und Propagandaaktionen einhergingen. &#8222;Deutschland ist \u00fcberall dabei, oft auf Druck der USA. (&#8230;) Und wenn es\u00a0nach den deutschen Amerikafreunden in transatlantischen Vereinen, Stiftungen, Denkfabriken und Zeitungen ginge, st\u00fcnde die Bundeswehr bereits kurz vor Moskau und Teheran.&#8220; Dass Washington den NATO-Partner an\u00a0der kurzen Leine f\u00fchren will, zeigen nicht zuletzt die Versuche, die Irak-Politik des fr\u00fcheren Bundeskanzlers Gerhard Schr\u00f6der (SPD) im Fr\u00fchjahr 2003 zu beeinflussen. Damals gr\u00fcndete das Pentagon eigens das Office of\u00a0Strategic Influence, um die deutsche Presse &#8222;kriegsfreundlich&#8220; zu stimmen.<br \/>\nIn ihrem quellenreichen Buch analysiert Schweitzer auch Kriegsfilme, spricht mit bekannten Experten und kommt zu dem Ergebnis: Zwischen Deutschland und Amerika existiert keine weltanschauliche Grenze, &#8222;vielmehr\u00a0gibt es Kriegstreiber und Propagandisten, Aufkl\u00e4rer und Dissidenten auf beiden Seiten&#8220;.<\/p>\n<p><a id=\"CIA\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>CIA und USA<\/strong> &#8211; Geschichte &#8211; Sgipt, von Rudolf Sponsel, Erlangen<br \/>\nDie Pr\u00e4sidenten der USA als politisch Hauptverantwortliche und Hinterm\u00e4nner f\u00fcr Terroranschl\u00e4ge, Kriegsanzettelungen, Staatsstreiche, Killerkommandos und viele andere destruktive Aktionen und Einmischungen in die\u00a0inneren Angelegenheiten fremder L\u00e4nder. \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.sgipt.org\/politpsy\/usa\/cia.htm\" target=\"_blank\">Zur Quelle CIA und USA<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Washingtons\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Washingtons S\u00f6ldner<\/strong><br \/>\n<strong> Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg und ihre Folgen.<\/strong><br \/>\nVon Klaas Vo\u00df.\u00a0590 Seiten ISBN 978-3-86854-274-5 Erschienen M\u00e4rz 2014<br \/>\nZum Buch<br \/>\nDie Privatisierung des Krieges ist in den letzten Jahren stetig vorangeschritten, nicht zuletzt durch den Einsatz von privaten &#8222;S\u00f6ldnerfirmen&#8220; wie Blackwater in Afghanistan und im Irak. Doch es ist ein weit verbreiteter\u00a0Irrglaube, dass S\u00f6ldner erst mit dem Aufstieg der gro\u00dfen Milit\u00e4rdienstleister nach dem Ende des Kalten Krieges wieder zu einem wichtigen Konfliktakteur wurden. Tats\u00e4chlich fanden sie im Konflikt der Superm\u00e4chte mit\u00a0seinen verdeckten Operationen und Stellvertreterkriegen einen idealen N\u00e4hrboden. W\u00e4hrend man in Washington glaubte, dass S\u00f6ldner risikofreie Interventionen in der &#8222;Dritten Welt&#8220; erm\u00f6glichten, brachte ihr Einsatz in\u00a0Wirklichkeit eine erhebliche politisch-moralische Hypothek mit sich und bot eine ideale Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr kommunistische Propaganda.<br \/>\nDieses Buch erz\u00e4hlt die wenig beachtete Vorgeschichte der aktuellen R\u00fcckkehr des S\u00f6ldnertums und f\u00fchrt die Leser dabei \u00fcber die Schlachtfelder halb vergessener Konflikte in Afrika (Simba-Rebellion in Kongo,\u00a0angolanischer B\u00fcrgerkrieg, rhodesischer &#8222;Buschkrieg&#8220;) und Lateinamerika (Contra-Krieg in Nicaragua) in die Welt der Geheimdienste, Karrieres\u00f6ldner, antikommunistischen Kreuzfahrer und k\u00fchl kalkulierenden\u00a0Geostrategen des Kalten Krieges.<br \/>\nWeit verbreitete Annahmen zu Geheimdiensten, verdeckten Operationen und dem Management \u00f6ffentlicher Meinung werden hinterfragt : Der Einsatz von S\u00f6ldnern verweist darauf, dass echte Geheimhaltung weitaus\u00a0weniger wichtig war, als die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die amtierende US-Administration, zumindest formal die Verantwortung f\u00fcr die verdeckten Kriege im Ausland abstreiten zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<a title=\"Washingtons S\u00f6ldner\" href=\"http:\/\/www.his-online.de\/verlag\/9010\/programm\/detailseite\/publikationen\/washingtons-soeldner\/\" target=\"_blank\">Zur Quelle<\/a><\/p>\n<p><a id=\"\u00dcber\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Fluchtursachen wird kaum berichtet \u2013 <\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0aber die Waffenlieferungen gehen weiter<\/strong><br \/>\n16.09.2015. Die Medienwissenschaftlerin <a title=\"Wikipedia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sabine_Schiffer\" target=\"_blank\">Dr. Sabine Schiffer<\/a>\u00a0spricht im Interview mit DTJ \u00fcber die Aufrichtigkeit des deutschen Fl\u00fcchtlings-Diskurses, wachsende\u00a0Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und warum die Debatte von den eigentlich wichtigen Fragen ablenkt.<br \/>\ndtj: Seit einigen Monaten ist mindestens in der Fl\u00fcchtlingsfrage eine andere Berichterstattung zu beobachten, die den Eindruck einer fast euphorischen Willkommenskultur erweckt. Trifft diese Beobachtung zu?<br \/>\nSchiffer: Tats\u00e4chlich verk\u00fcndet beispielsweise die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft \u201eWie gut, dass es so viele Zuwanderer gibt\u201c, ein \u00fcbles Beispiel von Utilitarismus, der die asylsuchenden Menschen gar missbraucht.<br \/>\nEs k\u00f6nnte unter die Kategorie \u201eDas Gegenteil von gut, ist gut gemeint\u201c fallen, aber mir erscheinen die Interessen hier gar nicht so gut gemeint, sondern durchsichtig &#8211; Arbeitsmarkt vergr\u00f6\u00dfern, L\u00f6hne weiter senken. \u00dcber\u00a0die Ursachen der Flucht wird kaum berichtet und wenn, dann oft in platten Schuldzuweisungen an die gew\u00fcnschten Feindbilder (Assad, Iran, Putin), ohne die komplexen Zusammenh\u00e4nge aufzuzeigen. Niemand spricht die\u00a0M\u00f6glichkeit eines Waffenembargos an. Das Gesch\u00e4ft mit den Waffenlieferungen an alle Parteien geht weiter&#8230;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dtj-online.de\/ueber-fluchtursachen-wird-kaum-berichtet-aber-die-waffenlieferungen-gehen-weiter-61351\" target=\"_blank\">Zum kompletten Interview<\/a> auf dtj &#8211; Deutsch T\u00fcrkisches Journal<\/p>\n<p><a id=\"UN\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>UN: Gigantische Verluste drohen &#8211;<br \/>\nViele Millionen fliehen vor Bodenzerst\u00f6rung<\/strong><br \/>\nn-tv, 15. Sept.2015.\u00a0Die UNO schl\u00e4gt Alarm: Landwirtschaft und die zunehmende Verst\u00e4dterung zerst\u00f6ren immer mehr wertvolle B\u00f6den. Die Verluste sind riesig, die Kosten gehen in die Billionen. Zudem k\u00f6nnte das in den n\u00e4chsten zehn\u00a0Jahren zu 50 Millionen zus\u00e4tzlichen Fl\u00fcchtlingen f\u00fchren. &#8230; \u00a0\u00a0Die Studie besch\u00e4ftigt sich auch damit, was gegen diese Entwicklung getan werden kann. \u00a0 <a title=\"Un-Bericht - Gigantische Verluste drohen, n-tv\" href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/UN-schlaegt-Alarm-Durch-Bodenzerstoerung-drohen-Riesenverluste-und-50-Millionen-Fluechtlinge-article15933946.html?service=print\" target=\"_blank\">Zur Quelle n-tv<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Hungrig\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Hungrig nach Profit &#8211; Wem dient die deutsche Entwicklungshilfe?<\/strong><br \/>\nard-tagesschau 24, Sendung 9\/2015, Ein Film von Christian Jentzsch, 45 Minuten<br \/>\nFluchtursachen beseitigen. Fl\u00fcchtlinge sollen nicht fliehen, sondern ihre Lebensbedingungen vor Ort verbessern &#8211; wir helfen dann auch gern. So war es \u00fcber Jahre immer wieder von f\u00fchrenden deutschen Politikern zu\u00a0vernehmen. Doch was tut die deutsche Entwicklungshilfe, um die Lebensbedingungen von Menschen in deren Heimat zu verbessern? &#8222;story&#8220;-Autor Christian Jentzsch sah sich auf zwei Kontinenten beispielhafte Projekte an\u00a0und fragte: Wie helfen wir der armen Landbev\u00f6lkerung? Was tut Deutschland, um Landflucht einzud\u00e4mmen, Kleinbauern unabh\u00e4ngig zu beraten oder Kleinbetriebe vor der \u00dcbernahme durch Agrokonzerne zu sch\u00fctzen?\u00a0Die Antwort f\u00e4llt ern\u00fcchternd aus.<br \/>\n<a title=\"ardmediathek - die story - Hungrig nach Profit Wem ...,  7.9.2015\" href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/die-story\/Hungrig-nach-Profit-Wem-dient-die-deut\/WDR-Fernsehen\/Video?documentId=30447662&amp;bcastId=7486242\" target=\"_blank\">Zur Quelle ardmediathek<\/a>\u00a0 \u00a0<a title=\"Hungrig nach Profit Wem ..., 7.9.2015\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bz_a--mXZ-k\" target=\"_blank\">Video auf YouTube<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Kann\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Kann \u00f6kologischer Landbau die Welt ern\u00e4hren? <\/strong><br \/>\nDie Methoden der \u00f6kologischen Landwirtschaft lassen sich sehr gut mit althergebrachten Bewirtschaftungsformen in Entwicklungsl\u00e4ndern verbinden: Aufbauend auf das Bestehende bewirken leistungsf\u00e4hige Sorten, durchdachter Mischfruchtanbau, intelligente Techniken zum Management von Beikraut und Sch\u00e4dlingsbefall und andere Ma\u00dfnahmen erstaunliche Ertragssteigerungen und so eine wesentlich bessere Versorgung der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung mit Nahrungsmitteln. Anders als auf intensiv bewirtschafteten \u00c4ckern Europas sorgen die Methoden des \u00d6ko-Landbaus auf ertragsschwachen Standorten f\u00fcr nachhaltige Produktivit\u00e4tssteigerungen. Zugleich sichern sie die Unabh\u00e4ngigkeit der Bauern vom Einsatz teurer Betriebsmittel wie synthetischer D\u00fcnger oder Pestizide. \u2026 Die Weltgemeinschaft hat versagt und wei\u00df dies auch: Anstatt \u2013 wie geplant \u2013 mit vereinten Kr\u00e4ften die Zahl der Hungernden zu reduzieren, ist sie gestiegen.<br \/>\n<em>(Der Beitrag enth\u00e4lt auch eine Auflistung von Quellen, weiterf\u00fchrender Literatur und Links.) \u00a0 \u00a0<a title=\"B\u00d6LW\/Themen\/Bio-Argumente\/27 Kann \u00f6kologischer Landbau die Welt ern\u00e4hren? B\u00d6LW, 19.8.06 - Ge\u00e4.: 3.3.16\" href=\"http:\/\/www.boelw.de\/themen\/bio-argumente\/biofrage-27\/\" target=\"_blank\">Zur Quelle B\u00d6LW<\/a><\/em><\/p>\n<p><a id=\"B\u00d6LW\"><\/a>.<\/p>\n<p><strong>B\u00d6LW Pressemitteilung: Bio kann die Welt ern\u00e4hren<\/strong><br \/>\nBund \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft e.V., 16.10.2012. \u201e\u00d6kolandbau f\u00fchrt durch eine Verbesserung der B\u00f6den und St\u00e4rkung der Biodiversit\u00e4t gerade in den Regionen Afrikas und des Nahen Ostens, die laut Welthungerbericht 2012 weiter stark vom Hunger betroffen sind, zu\u00a0h\u00f6heren Ertr\u00e4gen und kann so wesentlich zur Ern\u00e4hrungssicherung beitragen. Das ist l\u00e4ngst keine Einzelmeinung mehr, sondern das Ergebnis einer wachsenden Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen\u201c, so L\u00f6wenstein.<br \/>\n\u201eDeutschland kann mit dazu beitragen, den Hunger in der Welt zu lindern. Mit einer Landwirtschaftspolitik, die verst\u00e4rkt auf die Nutzung unserer eigenen Ressourcen fokussiert und keine Agrarfl\u00e4chen in \u00dcbersee f\u00fcr den\u00a0Anbau von Futtermitteln und Bio-Kraftstoffen in Anspruch nimmt\u201c \u00a0 <a title=\"Bio kann die Welt ern\u00e4hren - B\u00d6LW, 10\/2012\" href=\"http:\/\/www.boelw.de\/pm+M5a9ba8ba40e.html\" target=\"_blank\">Zur Quelle B\u00d6LW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag ist eine Erg\u00e4nzung zum Artikel &#8222;Fluchtursachen beseitigen&#8220; Ich m\u00f6chte mit dieser Auswahl auch \u00e4lterer Beitr\u00e4ge deutlicher machen, dass die wesentlichen Fluchtursachen auch vor f\u00fcnfzehn Jahren bereits lange bekannt waren und \u00f6ffentlich angeprangert wurden. Sie wurden schon damals von &hellip; <a href=\"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/fluchtursachen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[239,236,240,241,246,250,248,238,243,13,249,244,245,247,242,49,237,48,251,228,229],"tags":[252],"class_list":["post-663","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-asyl","category-fluechtlinge","category-fluechtlingsstroeme","category-fluchtursachen","category-hemmungslose-ausbeutung","category-jean-ziegler","category-korrupte-regierungen","category-kosovo","category-kriege","category-merkel","category-michael-lueders","category-militaerintervention","category-multinationale-konzerne","category-profitmaximierung","category-ruestungsexporte","category-sozialabbau","category-syrien","category-umverteilungspolitik","category-un-sipri","category-waffenexport","category-waffenlieferung","tag-fluchtursachen-beseitigen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=663"}],"version-history":[{"count":50,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":859,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/663\/revisions\/859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}