{"id":733,"date":"2015-12-13T14:48:08","date_gmt":"2015-12-13T13:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.rentenreform-alternative.de\/?p=733"},"modified":"2015-12-13T14:48:08","modified_gmt":"2015-12-13T13:48:08","slug":"renten-immer-weniger-wert-rentenniveau-wieder-anheben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/faktengegenvolksverdummung.de\/author\/k-albrecht\/renten-immer-weniger-wert-rentenniveau-wieder-anheben\/","title":{"rendered":"Renten immer weniger wert &#8211; Rentenniveau wieder anheben"},"content":{"rendered":"<p>Die Fraktion Die Linke fordert im Antrag <a title=\"Rentenniveau wieder anheben BT-Fraktion Die Linke\" href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/068\/1806878.pdf\" target=\"_blank\">18\/6878<\/a>, das Rentenniveau in Deutschland wieder anzuheben. In ihrem Antrag kritisiert die Fraktion, dass das Rentenniveau im Jahr 2029 knapp 16 Prozent unter dem Niveau zur Jahrtausendwende liegen wird und bezieht sich dabei auf den Rentenversicherungsbericht 2015.<br \/>\nGemessen an einem Durchschnittsverdienst bei 45 Beitragsjahren (Standardrente) <strong>werde die gesetzliche Rente dadurch um gut 340 Euro niedriger ausfallen<\/strong>. Diese dramatische Entwicklung m\u00fcsse gestoppt werden.<br \/>\n<strong>Die Linke fordert:<\/strong><br \/>\n1. Das Rentenniveau als Sicherungsziel wieder in den Mittelpunkt der Rentenpolitik zu r\u00fccken und dabei die Deckelung des Beitragssatzes zur allgemeinen Rentenversicherung aufzuheben.<br \/>\n2. Die D\u00e4mpfungsfaktoren (Riester-Faktor und Nachhaltigkeitsfaktor) sollen in der Rentenanpassungsformel gestrichen und das Rentenniveau von derzeit 47,5 Prozent auf 53 angehoben und stabilisiert werden.<br \/>\n3. Eine neue Rentenanpassungsformel soll eingesetzt werden, die wieder dem Anpassungsgrundsatz &#8222;die Rente folgt den L\u00f6hnen&#8220; entspricht.<br \/>\n<em>Quelle: hib &#8211; heute im bundestag Nr. 653, 10.Dez.2015<\/em><\/p>\n<p><strong>Riesterreform<\/strong><br \/>\nMit der Riester-Reform der Regierung Schr\u00f6der, unter tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung von CDU\/CSU und FDP, wurde beschlossen, dass die gesetzliche Rente ab 2001 immer weniger wert ist, durch Absenkung des Rentenniveaus.<br \/>\n<strong>Riesterreform benachteiligt die Rentenversicherten gravierend<\/strong><br \/>\n<strong>o<\/strong> Das Prinzip der parit\u00e4tischen Rentenfinanzierung und der Lebensstandardsicherung wird gebrochen.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Die solidarische gesetzliche Rentenversicherung muss durch Privatvorsorge, ohne \u00a0Beteiligung der Arbeitgeber,\u00a0erg\u00e4nzt werden, um die Lebensstandardsicherung im Alter wieder herzustellen.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Die GRV erf\u00fcllt damit nicht mehr die seit 1957 gesetzlich verbindliche Funktion der Lebensstandardsicherung.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Risikoreichere und teurere Privat-Rentenversicherung (Riesterrente) als Teilersatz der GRV.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Der Arbeitgeber-Anteil des RV-Beitrags wird auf maximale 11 % begrenzt.<br \/>\n<strong>o<\/strong> F\u00fcr die Erwerbst\u00e4tigen kommt zum AN-Anteil noch zus\u00e4tzlich 4 % Beitrag f\u00fcr die Riesterrente.<br \/>\n<strong>o<\/strong> 4% zus\u00e4tzlicher Riester-Beitrag bedeutet f\u00fcr die Versicherten eine Verteuerung der RV um 36,4 %.\u00a0Etwas reduziert\u00a0es der, abh\u00e4ngig von Ehestand und Kinderzahl, gew\u00e4hrte F\u00f6rderzuschuss.<br \/>\n<strong>o<\/strong> F\u00fcr Geringverdiener ist die Riesterrente kaum finanzierbar.<br \/>\nUnd wer auf Grundsicherung angewiesen ist, verliert die m\u00fchsam ersparte Riesterrente an den Staat<br \/>\no Rendite und Risiko sind gegen\u00fcber der GRV unvergleichlich schlechter, siehe Vorteile der GRV.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Stetig sinkendes Renten-Niveau f\u00fcr &#8222;Junge&#8220;. Aber auch f\u00fcr &#8222;Alte&#8220; durch ge\u00e4nderte Anpassungsformel.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Rentenniveau sinkt von 53,6% (1998, Start von Rot-Gr\u00fcn) bis 2030 auf 43%. 20% Kaufkraft-Verlust.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Die Lebensstandardsicherung der GRV ist auch f\u00fcr viele &#8222;Alte&#8220; nicht mehr gegeben.<br \/>\n<strong>o<\/strong> Den &#8222;Jungen&#8220; wie den &#8222;Alten&#8220; droht durch die Riesterreform verst\u00e4rkt Altersarmut,\u00a0wenn nicht eine grunds\u00e4tzliche Wende eingeleitet wird.<br \/>\nQuelle <a title=\"Die Riesterreform auf Rentenreform-Alternative   \" href=\"http:\/\/www.rentenreform-alternative.de\/riesterreform.htm\" target=\"_blank\">Rentenreform-Alternative &#8211; Riesterreform<\/a><\/p>\n<p><strong>Rentenbesteuerung verst\u00e4rkt Altersarmut<\/strong><br \/>\n<a title=\"NTV\" href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Rentenerhoehung-erfreut-Fiskus-article16409711.html\" target=\"_blank\">Immer mehr Rentner m\u00fcssen Steuer zahlen<\/a> durch das Alterseink\u00fcnftegesetz 2005.<br \/>\nDas sinkende Rentenniveau durch die Riesterreform von 2001, siehe hib-Meldung oben, wird zus\u00e4tzlich geschm\u00e4lert durch die Steuer\u00e4nderung von 2005. Die j\u00e4hrlich wachsende Zahl steuerzahlender Rentner ist Folge des Alterseink\u00fcnftegesetzes von 2005. Ab 1.1.2005 erh\u00f6ht sich mit einem Schlag &#8211; ohne jegliche Bestandsschutzregelung &#8211; f\u00fcr alle Rentner einschliesslich Rentenzugang 2005 der Besteuerungsanteil von etwa 27 % bis 35 %, abh\u00e4ngig vom Renteneintrittsalter, auf 50%. Zus\u00e4tzlich wird nach dem Alterseink\u00fcnftegesetz der Besteuerungsanteil f\u00fcr jeden neu hinzukommenden Rentenjahrgang bis zum Jahre 2020 in Schritten von 2% auf 80% und anschlie\u00dfend in Schritten von 1% bis zum Jahre 2040 auf 100% angehoben.<br \/>\nInfolge des steigenden steuerpflichtigen Teils und von Rentenerh\u00f6hungen werden <a title=\"NTV\" href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Rentenerhoehung-erfreut-Fiskus-article16409711.html\" target=\"_blank\">immer mehr Neurentner vom Fiskus belangt<\/a>.<br \/>\nQuelle <a title=\"Rentenreform-Alternative - Rentendemontage\" href=\"http:\/\/www.rentenreform-alternative.de\/rentendemontage.htm\" target=\"_blank\">Rentenreform-Alternative &#8211; Rentendemontage<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Alterseink\u00fcnftegesetz &#8211; Ein Beitrag des Gesetzgebers zur Altersarmut<\/strong><br \/>\nDas Alterseink\u00fcnftegesetz stellt aus unserer Sicht einen gigantischen Betrug der Rechtsprechung, der Sachverst\u00e4ndigen und der Politiker an Millionen von Pflichtversicherten und Rentnern dar. Das Gesetz versch\u00e4rft die Gefahr der Altersarmut von zwei Dritteln der Bev\u00f6lkerung. Wir machen die Betroffenen auf diese Gefahr und ihre Ursachen aufmerksam. wir zeigen Ihnen, wie Sie sich wehren k\u00f6nnen.\u00a0Zur Quelle: <a href=\"http:\/\/altersarmut-per-gesetz.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/altersarmut-per-gesetz.de\/<\/a><br \/>\nSiehe auch <a href=\"http:\/\/altersarmut-per-gesetz.de\/unsere-motivation\/\" target=\"_blank\">Unsere Motivation<\/a><br \/>\n<strong>Klage gegen die Besteuerung der Rente nach dem Alterseink\u00fcnftegesetz<\/strong><br \/>\nWir haben unsere Klage im August 2010 beim Finanzgericht Berlin \/ Brandenburg eingereicht. Drei Jahre sp\u00e4ter gab es eine Anfrage des Finanzgerichts, ob wir auch ein Urteil ohne Anh\u00f6rung akzeptieren w\u00fcrden. Das haben wir abgelehnt. Nach mehr als vier Jahren gab es am 30. Oktober 2014 endlich einen Anh\u00f6rungstermin, bei dem die vorsitzende Richterrein nicht sehr informiert schien. Das Urteil lag dann am 17.12.2014 vor. Erwartungsgem\u00e4\u00df wies das Finanzgericht die Klage ab. Aber es lie\u00df eine Revision zu, da nach Ansicht des Gerichts die Rechtssache grunds\u00e4tzliche Bedeutung hat (\u00a7 115 Abs. 2 Nr. 1 Finanzgerichtsordnung). Inzwischen (Stand Februar 2015) ist unser Revisionstext an den Bundesfinanzhof gegangen und hat dort das Aktenzeichen X R 2\/15.<br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/altersarmut-per-gesetz.de\/was-konnen-wir-tun\/\" target=\"_blank\">http:\/\/altersarmut-per-gesetz.de\/was-konnen-wir-tun\/<\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es eine, bis heute vom Bundesverfasungsgericht nicht beantwortete, Verfassungsbeschwerde vom 11.5.2010, eingereicht von Jochen Pleines. \u00a0Quelle: <a href=\"http:\/\/rentenbesteuerung-2005.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/rentenbesteuerung-2005.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fraktion Die Linke fordert im Antrag 18\/6878, das Rentenniveau in Deutschland wieder anzuheben. 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